Directly in between the Hanseatic City of Hamburg and the Hanseatic City of Lüneburg ans therefore part oft he Hamburg Metropolitan Region there is our region called „ACHTERN-ELBE-DIEK“. Since 2005 five communes are working together with the local population to create a likeable and liveable region which is well prepared for future challenges.

„Achtern Diek“ means „behind the dike“ and relates to the Elbe river which is the formative element in the region for living and recovering and also for the economic activity. The Elbe river marks the northern border of the region while the three rivers Seeve, Luhe and Ilmenau run directly through the region itself. The region consist of the two municipalities Seevetal and Stelle, the county seat Winsen (Luhe) and the two joint communities Elbmarsch and Bardowick.

Leader is an european grant programm to support rural areas. This local development method allows local actors to engage in the design of accurately fitting strategies and help realizing it. The leader-region ACHTERN-ELBE-DIEK is able to use 2,4 million Euro of subsidies for projects which help to implement the local strategie.

For further information please contact Annika Lacour.

She is the manager of the region and reachable by phone 04171 / 657 – 197 or by e-mail regionalmanagement@stadt-winsen.de.

Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK

EIN ZUSAMMENSCHLUSS VON FÜNF KOMMUNEN ZWISCHEN HAMBURG UND LÜNEBURG

Gemeinsame Projekte entwickeln & umsetzen für eine zukunftsfähige Region

In direkter Nachbarschaft zu Hamburg und Lüneburg erstreckt sich am Südufer der Elbe unsere Region ACHTERN-ELBE-DIEK. Fünf Kommunen arbeiten hier seit 2005 mit den Menschen vor Ort zusammen, um die lebens- und liebenswerte Region gut für die Zukunft aufzustellen.

„Achtern Diek“ bedeutet „hinter dem Deich“ und verweist damit auf das prägende Element Wasser für das Leben, Erholen und Wirtschaften in unserer Region. Im Norden grenzt die Region direkt an die Elbe und die drei Flüsse Seeve, Luhe und Ilmenau fließen durch die Region.

Leader ist ein europäisches Förderprogramm zur Förderung des ländlichen Raums, das es den Menschen vor Ort ermöglicht regionale Prozesse passgenau zu gestalten. Der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK stehen für die Zeit bis zum Jahr 2023 2,4 Mio. Euro Fördermittel für die Umsetzung von Projekten zur Verfügung.

Für alle Ihre Fragen zur Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK steht Ihnen das Regionalmanagement gerne zur Verfügung.

Annika Lacour

Stadt Winsen (Luhe)
Schlossplatz 1
21423 Winsen (Luhe)

Tel.: 04171 / 657 – 197
E-Mail: regionalmanagement@stadt-winsen.de

Aktuelles & Termine

LAG trifft sich in Handorf zum Strategie-Workshop

LAG trifft sich in Handorf zum Strategie-Workshop

Am 18. Oktober 2017 haben sich die Mit­glieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) rund vier Stunden Zeit genommen, um ge­mein­sam im Gasthaus Zur Mühle über die bisherige europäische Förderperiode zu sprechen. Hintergrund ist, dass die jetzige EU-Förderperiode bereits offiziell seit 2014 läuft und 2020 endet. Demnach ist jetzt bereits „Halbzeit“. Ein guter Anlass für die Mitglieder sich über den bisherigen Verlauf und das weitere Vorgehen auszutauschen. Orientiert wurde sich dabei am Regionalen Entwicklungskonzept, welches die Ziele für diese Förderperiode verschriftlicht.

Fazit: Auf die ersten tollen Projekte kann schon zufrieden geschaut werden. Da die Region aber erst später mit der Projektumsetzung starten konnte und so auch erst zum 01. Januar 2016 das Regional­management einstellen durfte, gibt es natürlich noch einiges zu tun. Daher ist es gut, dass Projekte noch fast drei Jahre länger, also bis Mitte des Jahres 2023, umgesetzt werden können.

Sie haben eine Projektidee für die Region? Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Zu Besuch auf dem Handorfer Hof

Zu Besuch auf dem Handorfer Hof

Einige Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) haben am 18. Oktober 2017 die Gelegenheit genutzt, um sich das Projekt „Handorfer Hof“ vor Ort anzusehen. Herr Malte Luhmann von der Handorfer Hof GbR zeigte den LAG-Mitgliedern auf dem Hofgelände die Standorte des zukünftigen Hofladens und der weiteren Attraktionen, wie zum Beispiel des Bauerngartens und der Streuobstwiese. Im Anschluss ging es dann noch zu der nahegelegenen Wiese, um die Schweine anzusehen. Auf dem Handorfer Hof werden die beiden seltenen und bedrohten Schweinerassen „Duroc“ und „Angler Sattelschwein“ in naturnaher Freilandhaltung gehalten. Weitere Informationen sind auch unter www.handorfer-hof.de zu finden.

Mit dem ELB-SHUTTLE auf Tour – Vorerst letzte Etappe

Leader Region - Beitragsbild letzte Etappe

Mit dem ELB-SHUTTLE auf Tour – Vorerst letzte Etappe

Liebe Leserinnen und Leser, Mitfahrerinnen und Mitfahrer, Reisende und Unternehmungslustige,

wenn ich mich Ihnen kurz vorstellen darf, mein Name ist Melina Kluge und ich bin die Assistentin unserer Leader-Regionalmanagerin Frau Annika Lacour. Zusammen sind wir das Regionalmanagement der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK. Wir haben uns ein Ziel gesetzt: Wir wollen den ELB-SHUTTLE noch bekannter und Ihnen die Nutzung schmackhaft(er) machen. Aus diesem Grund gehe ich auf Tour mit dem ELB-SHUTTLE, um selber Erfahrungen und Erlebnisse zu sammeln. Diese stelle ich in diesem Erlebnisbericht hier für Sie zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen. Vielleicht erreichen wir ja unser Ziel und Sie fahren die ein oder andere Tour auch mit dem ELB-SHUTTLE und erzählen es Ihren Freunden, Verwandten, Bekannten, Nachbarn und Kollegen. Wir freuen uns auch über Anregungen und Verbesserungsvorschläge entlang der Route.

Ich muss ja gestehen, dass ich selber auch erst in dieser Saison dazu gekommen bin, meine erste Fahrt mit dem ELB-SHUTTLE zu machen. Und ich muss sagen es hat sich gelohnt. Gestartet bin ich an einem Samstag von der Haltestelle (Nr. 16) Winsen, Kirche um 10.30 Uhr. Nach der netten Begrüßung durch den Busfahrer setzte ich mich nach ganz hinten in den Bus, um alles genauestens beobachten zu können. Ich habe diese Fahrt ganz ohne mein Fahrrad gemacht, da ich mir die Strecke erst einmal anschauen wollte. So konnte ich gut überlegen, wo ich bei meinen nächsten Fahrten aussteigen möchte um mit dem Rad weiterzufahren. Mit mir sind einige weitere Mitfahrende ohne Fahrrad eingestiegen. Also wie Sie sehen, ist es gar nicht schlimm, den Radwanderbus auch ohne ein Rad zu benutzen. Durch die geöffneten Fenster und den Fahrtwind war es eine sehr angenehme Temperatur und es ließ sich dort gut drin aushalten. Los geht´s nach Ashausen.

Am Bahnhof Ashausen (Nr. 17) war ein Landwirt gerade dabei, sein Feld mit einem großen Traktor zu bewirtschaften. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie klein diese an sich großen Maschinen auf den riesigen Feldern wirken. Unsere Fahrt ging weiter nach Stelle, u.a. vorbei am Café Winzig – darüber werde ich mich mal informieren und bei meiner nächsten Fahrt nach Stelle einmal einkehren. Das Café liegt zwar direkt an der Harburger Straße, sah aber von außen durch den Strandkorb und die Tische, Stühle und Blumendekoration sehr einladend aus. Normalerweise kann man sich nach einer kurzen Weiterfahrt mit dem Rad, nach dem Ausstieg an der Haltestelle Maschen, BAB Auffahrt (Nr. 24), Europas größten Rangierbahnhof anschauen. Nur derzeit ist es durch die Bauarbeiten an der Decatur Brücke nicht möglich. Vielleicht aber ein anderes Mal. In Jehrden (Karoxbostel) (Nr. 25) stieg eine Dame aus. Sie schien die Wassermühle Karoxbostel besuchen zu wollen, da sie den Busfahrer noch fragte, ob dies auch die richtige Haltestelle dafür sei. Ein Ausstieg dort lohnt sich alle male, um sich die Wassermühle anzuschauen. Es handelt sich hierbei um ein Denkmal-Ensemble, das der Verein Wassermühle Karoxbostel e.V., mitgliedsstärkster Mühlenverein in Deutschland, seit 2012 mit der Unterstützung vieler Ehrenamtlicher saniert und wieder in neuem Glanz erstrahlen lässt.

Von der Wassermühle aus ging es durch Fleestedt nach Meckelfeld. In Meckelfeld ist noch viel Landwirtschaft auf den einzelnen Feldern zu beobachten. Den Kranichen schien die Landwirtschaft auch zu gefallen, da dort auf den Wiesen gleich mehrere zu sehen waren. Kurz bevor wir aus Meckelfeld nach Over abbogen, kam uns eine Pferdekutsche entgegen. Im Bus hörte man nur ein „Оh wie toll, das habe ich auch schon lange nicht mehr gemacht“ und „Guck mal wie schön“ einiger weiblicher Fahrgäste. In Over sind wir am Melkhus Over vorbei gefahren. Dort gibt es laut Aufdruck auf den Werbungsschildern selbstgemachtes Bauernhofeis und einen kleinen Hofladen. Um dort hinzugelangen steigt man am besten in Over, Am Junkernfeld (Nr. 31) aus und geht/fährt ein paar Meter zurück bis zum Melkhus. Das werde ich bei sommerlichen Temperaturen sicher auch bald mal testen.

Aufgrund des schönen Wetters waren viele Radfahrer unterwegs. Das hat man auch an der gut besetzten Picknickbank an der Haltestelle Wuhlenburg, Schleuse (Nr. 32) gegenüber vom Seevesiel gesehen. Etwas schade ist es, dass man die Elbe entlang der Strecke Wuhlenburg und Fliegenberg leider nicht direkt sehen kann, da am Anfang noch eine Steinmauer und anschließend der Deich ziemlich hochgezogen sind. Um das Wasser sehen zu können, steigt man am besten an der Haltestelle 32, 33 oder 34 aus, um dort auf den Deich zu gelangen. Allerdings entschädigen die schönen teilweise reetdachgedeckten Häuser die fehlende Aussicht auf die Elbe. Vorbei am Gasthaus von Deyn geht es nach Hoopte zur Haltestelle Hoopter Sportplatz (Nr. 34). Dort kann man direkt am Hofcafé Löscher aussteigen um selbstgebackene Kuchen und Torten zu genießen. Diese sind dort wirklich super lecker. Ein Besuch des angebundenen Hofladens des Erdbeer- und Spargelhofes sollten Sie unbedingt mit einplanen. Weiter ging unsere Fahrt am Obsthof Lehmbeck, Grubes Fischerhütte, der Elbfähre Zollenspieker, dem griechischen Restaurant Alexandra und Sievers Gasthaus vorbei.

Ein Stück der ELB-SHUTTLE Tour mit dem Rad erkundet

Während ich die Strecke mit dem Bus gefahren bin, habe ich mir schon einige Stationen ausgesucht, die ich gerne einmal genauer unter die Lupe nehmen wollte. Dies habe ich auch getan.

Das Wetter hat an einem Samstag mitgespielt und die Sonne lachte mich schon an, als ich morgens mit meinem Rad aus der Haustür kam, um zur Haltestelle Kirche, Winsen (Nr. 16) zu fahren. Dort angekommen wartete ich auf den ELB-SHUTTLE. Als dieser dann kam, begrüßte mich der Busfahrer sehr freundlich und half mir, mein Rad auf den Anhänger zu stellen. Er fragte mich auch gleich, an welcher Haltestelle ich denn wieder aussteigen würde, damit er sich darauf einstellen kann, dass der Shuttle an dieser Haltestelle ein paar Minuten länger halten wird, um das Rad wieder abzuladen.

An der Haltestelle Over, Am Junkernfeld (Nr. 31) bin ich dann ausgestiegen und habe mich ab da auf mein Fahrrad gesetzt. Zu allererst bin ich dann zurück zum Melkhus gefahren. Dort angekommen habe ich mich als erstes in dem kleinen Hofladen umgeschaut. Dort gibt es viele unterschiedliche Sachen käuflich zu erwerben, wie z.B. kleine Handarbeiten. Äpfel vom Obsthof Zeyn sind dort auch zu finden sowie Eier, Joghurt und Wurst, die von regionalen Erzeugern aus der unmittelbaren Umgebung stammen. In dem sehr schön eingerichteten Holzhaus nebenan duftete es super lecker nach selbstgebackenem Kuchen, der noch im Ofen vor sich hin gebacken hat. Draußen auf der teilweise überdachten großen Terrasse saßen zwei Herren, die herzhaft belegte Wurstbrote genossen. Ich selber habe mir ein Schokoladen-Bauernhofeis gegönnt: Hmm, schmeckt das selbstgemachte Eis dort lecker. Nicht zu süß und die Portion war vollkommen ausreichend, wahlweise hätte ich auch Erdbeere und Vanille nehmen können. Für die kleinen Gäste befindet sich hinter der Terrasse ein Spielplatz. Aufgrund der Lage unterhalb der Straße/des Deiches ist es auf dem Gelände ruhig und angenehm für einen Aufenthalt.  Nachdem ich mein Eis aufgegessen hatte, ging meine Fahrt weiter.

An Haltestelle (Nr. 32) habe ich mein Rad auf den Deich geschoben. Das ist vielleicht eine traumhafte Aussicht hier oben. Und was für ein reger Schiffsverkehr hier herrscht. Das bekommt man auf der anderen Seite des Deichs gar nicht so mit. Anschließend bin ich weiter in Richtung Fliegenberg gefahren. Am Heiglight-Automaten habe ich vor dem Salzbäcker angehalten. Dieser Automat ist echt super. Dort kann man rund um die Uhr unterschiedlich große Packungen Eier (von Mini bis XL-Größe) und sogar Kartoffeln kaufen. Anschließend bin ich am Gasthaus von Deyn vorbei in Richtung Hofcafé Löscher gefahren. Im Hofcafé Löscher war es so voll, dass der Parkplatz wegen Überfüllung geschlossen war. Ich habe mich dort im Hofladen umgeschaut. Dort kann man saisonales Obst und Gemüse kaufen sowie Dekoartikel und viele andere schöne Dinge wie z.B. Dekofiguren, Gewürze und Kekse.

Weiter ging meine Fahrt zum Fähranleger nach Hoopte. Dort habe ich mir dann ein Fischbrötchen an dem Imbiss gekauft und mit einer tollen Aussicht auf die Elbe auf einer Bank sitzend verzehrt. Ich habe Glück gehabt einen Sitzplatz zu bekommen, da der Platz am Fähranleger eigentlich zu jeder Uhrzeit gut besucht ist – sei es durch die vielen Motorrad-, Auto- oder Radfahrer. Nach einer kurzen Verschnaufspause ging es dann weiter am DLRG-Haus vorbei nach Laßrönne. Auf dem Weg dorthin habe ich eine ganze Weile die dort grasende Schaf- und Ziegenherde auf dem Deich beobachtet. Die kleinen Schäfchen sind wie die irren auf der Wiese hin und hergerannt – total niedlich. Ein kurzes Stück weiter konnte ich in der Ferne die Alpakas auf der dort ansässigen Alpakafarm sehen. Auf dem Spielplatz in Laßrönne haben Leute in der dort stehenden Holzhütte gepicknickt. Spaziergänger kamen mir auf der Deichstrecke auch entgegen, genauso wie einige andere Radfahrer. Abschließend bin ich dann über die Nettelbergbrücke zurück nach Winsen zur Kirche und anschließend nach Hause gefahren. Ich muss sagen, dass es eine sehr schöne Strecke mit dem Rad gewesen ist und ich mich das nächste mal öfters mit Sonnencreme einschmieren muss, damit ich mir nicht wieder einen Sonnenbrand einfange 🙂 Aber so etwas kann ja mal passieren, wenn man auf einer Radtour durch verschiedene schöne Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten abgelenkt wird.

Leader Region - Melkhus und Hofladen OverLeader Region - Fähranleger HoopteLeader Region - Schafherde zwischen Stöckte und Laßrönne

Nachdem wir das DLRG-Haus und den Stöckter Hafen hinter uns gelassen haben, fuhren wir weiter nach Laßrönne. Auf der Strecke habe ich mehrere Angler an den einzelnen Buhnen stehen sehen und Familien, die mit Strandmuscheln, Kindern und teilweise mit ihrem Hund die Sonne genossen. Die Alpakas auf der Alpakafarm haben es ihnen gleich getan. Radfahrer und Spaziergänger kamen uns auf der Deichstrecke auch entgegen. Auf dem Fußballplatz in Laßrönne schien ein Spiel gewesen zu sein, da dort eine Menge Leute zu sehen waren und die Straße rechts und links mit Autos so zugeparkt war, dass der ELB-SHUTTLE nur ganz langsam weiterfahren konnte.

Wir fuhren an verschiedenen Angelteichen sowie an Block´s Hofladen und der Gärtnerei Herbert Peters vorbei nach Tönnhausen. Zwischen Tönnhausen und Hunden liegen mehrere große Wiesen und Felder, auf denen teilweise Pferde standen. Einige von ihnen hatten ihre Fohlen bei sich, die wie kleine Wildpferde über die Wiese rannten und miteinander zu spielen schienen. Kurz hinter dem auf einem Bauernhof gelegenen Hofcafé Marschendeel in Hunden sah man einen Storch mit einem Kleinen im Nest sitzen. Es war aber wohl noch ein ziemlich junger Storch, denn er sah noch sehr plüschig aus. Ein Hühnermobil stand mitten auf einer Wiese zwischen Hunden und Oldershausen. Dieses Hühnermobil ist ein mobiler Hühnerstall mit Rädern drunter. Er ist aufgebaut wie ein Anhänger, in dem die Hühner zu verschiedenen Wiesen, Feldern und Orte gebracht werden können, an denen sie sich frei bewegen und fressen können. Rund herum liefen auch lauter Hühner auf der Wiese. So etwas habe ich bewusst noch nie irgendwo stehen sehen. Aber es sah sehr interessant aus.

In Niedermarschacht an der Haltestelle Ernst-Reinstorf-Schule (Nr. 42) und (Nr. 02) machten wir einen kurzen Stopp. Da es auf der Strecke keine Fahrradmitnahmen gegeben hat, hatte der Busfahrer etwas Zeit zur Verfügung, um dort einige kleine Reck- und Dehnübungen draußen vor dem Bus durchzuführen. Der Ersatzbusfahrer tat es ihm gleich. Das war schon irgendwie witzig anzusehen, da es so unerwartet kam. Aber ich kann es auch verstehen, denn wir waren ja schon einige Zeit unterwegs. Ein Fahrgast stiegt kurzerhand auch aus dem ELB-SHUTTLE aus, um sich ein wenig die Beine zu vertreten. Nachdem alle wieder eingestiegen waren, ging die Fahrt weiter zum Bahnhof nach Bergedorf.

Leader Region - DLRG Haus in HoopteLeader Region - Buhnen in Hoopte an der ElbeLeader Region - Storch im Nest mit Jungstorch

Hier geht’s jetzt weiter ….

Anschließend ging die Fahrt über die Brücke in Rönne vorbei an Europas größter Fischtreppe und der Schleuse in Geesthacht zum Bahnhof nach Hamburg Bergedorf (Nr. 44 und Nr. 01). In Bergedorf hatten wir 35 Minuten Aufenthalt, bis der ELB-SHUTTLE wieder zurückfuhr. Während dieser Zeit mussten alle Fahrgäste aussteigen und der Bus wurde auf die andere Seite des Bahnhofes zum Parken abgestellt. Die Busfahrer machten ihre wohlverdiente Pause und stärkten sich für die Rückfahrt nach Winsen. Beim nahegelegenen Bäcker habe ich mir dann erst einmal einen Kakao und ein Brötchen zur Stärkung besorgt, bevor ich zur Abfahrtshaltestelle des ELB-SHUTTLEs zurückging.

Auf der Rücktour stiegen viele meiner Miteinsteiger aus Winsen wieder mit ein. Unter anderem auch einer mit einer Tageszeitung unter´m Arm und einer mit geschmierten Broten in einer Dose. Zwei weitere Fahrgäste unterhielten sich angeregt darüber, wo der Bus wohl als nächstes langfahren würde. Ich glaube die zwei sind vorher auch noch nie mit dem ELB-SHUTTLE gefahren. Ein Grüppchen von Damen tauschte sich darüber aus, dass Häkeln gar nicht so schwierig ist und echt Spaß macht. An der Haltestelle (Nr. 02) Niedermarschacht, Ernst-Reinstorf-Schule, stiegen dann Reisende mit dem Fahrrad zu. Auf dem Rückweg ist mir besonders ab Niedermarschacht aufgefallen, dass dort in jedem Ort Hofläden und Bauernhöfe zu finden sind. Diese verkaufen saisonale Produkte, wie z. B. Erdbeeren, Spargel und Kartoffeln. Honig vom Imker gab es bei einem Hofladen auch zu kaufen. An Haltestelle (Nr. 06) Stove, Stover Strand gelangt man wohl ganz leicht zum Restaurant Stover Strand, da soll man wohl auch sehr gut essen gehen können. Falls ich wieder einmal in dieser Ecke unterwegs bin, dann werde ich dort mal eine Rast einplanen. Weiter ging unsere Fahrt nach Drennhausen. In Drennhausen fiel mir an der Haltestelle (Nr. 08) wieder ein, dass ich dort ja schon einmal, auf der Außenterrasse des Elbcafés sitzend, über den Deich auf die Elbe geschaut habe, während ich den leckeren selbstgebackenen Kuchen mit meinem Besuch verspeist habe. Über Drage vorbei an verschiedenen Angelteichen und Obsthöfen, wie z. B. dem Obsthof Zeyn, ging die Fahrt anschließend am Winsener Bahnhof vorbei zurück zur Winsener Kirche (Nr. 16). Dort bin ich dann wieder ausgestiegen und nach Hause gegangen.

Leader Region - Brücke in RönneLeader Region - FeldarbeitenLeader Region - Fahrräder auf dem ELB-SHUTTLE Anhänger

Mein Fazit zu meiner ersten Fahrten mit dem ELB-SHUTTLE ist, dass es sich lohnt dieses kostenlose Angebot zu nutzen. Ich habe nun schon beides ausprobiert: die komplette Tour ohne Rad und auch schon mit meinem Rad und einer Begleitperson, mit der ich dann ab einer bestimmten Haltestelle mit dem Rad weitergefahren bin. Ich kann dieses Angebot wirklich jedem empfehlen, egal ob jung, alt, mobil oder doch gar mit Einschränkungen, für eine Fahrt mit dem ELB-SHUTTLE alles zu lösende „Herausforderungen“ 🙂 .

Ich wünsche Ihnen noch eine schöne (Rad-)Saison mit dem ELB-SHUTTLE – bis zum 03. Oktober 2017 ist er in diesem Jahr noch unterwegs.

10. Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe im Fleester Hoff

Leader-Region - LAG-Mitglieder während der LAG-Sitzung im Fleester Hoff in Seevetal

10. Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe im Fleester Hoff

Die Mitglieder der Lokale Aktionsgruppe, dem Entscheidungsgremium der Leader-Region, trafen sich am 22. August 2017 zur 10. Sitzung der jetzigen europäischen Förderperiode in der Gemeinde Seevetal. Die Sitzung stand ganz im Zeichen von neuen Projekten, denn insgesamt wurden vier Projektideen vorgestellt, von denen bereits zwei umsetzungsreif sind.

Positiv befürwortet wurde von der Leader-Region die Umsetzung des Projektes „Handorfer Hof“ von der Handorfer Hof GbR. Auf dem Handorfer Hof werden bereits jetzt seltene und bedrohte Schweinerassen in naturnaher Freilandhaltung gehalten. Auf dem Gelände soll nun ein Hofladen mit Café-Charakter entstehen. Der Handorfer Hof soll so zum Treffpunkt für alle Generationen und ein Ort zum Verweilen werden. Es sollen zudem Angebote zur Wissens­vermittlung in Zusammenarbeit mit Kindergarten und Schule entstehen und Interessierten die Landwirtschaft näher gebracht werden. Dazu wird unter anderem ein Bauerngarten, ein Schaubeet und eine Streuobstwiese entstehen.

Zudem wurde das Projekt „Vorbereitende Grundlagenstudie für die Entwicklung eines (touristischen) Informationssystems in der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK“ im Rahmen des Leitprojektes der Leader-Region „Touristische Potenziale des Elberadweges besser nutzen“ positiv beschlossen. Ziel ist es ein einheitliches und einfaches Informationssystem entwickelt werden, welches die Nutzer/innen des Elberadweges informiert und zu nahegelegenen Attraktionspunkten in der Region lenkt. Dazu soll die bestehende Wegeausschilderung gezielt um weitere Informationen ergänzt werden. Es ist noch nicht festgelegt wie diese Informationsvermittlung sinnvoll umgesetzt werden kann, daher sollen im Rahmen einer Studie die notwendigen Grundlageninformationen und Rahmenbedingungen ermittelt werden und grundlegende Handlungsempfehlungen für die Ausgestaltung des Informationssystems gegeben werden. Das Projekt wird von der Samtgemeinde Elbmarsch in Kooperation mit der Stadt Winsen (Luhe) umgesetzt.

Beide Projektträger können nun als nächsten Schritt den formalen Förderantrag bei der Bewilligungsbehörde, dem Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg, stellen. Sobald den Projektträgern der Zuwendungsbescheid der Bewilligungsbehörde vorliegt, kann mit der Umsetzung begonnen werden. Ab diesen Zeitpunkt werden dann auch weitere Informationen unter der Rubrik „Aktuelle Projekte“ auf dieser Internetseite zu finden sein.

Das Protokoll zur Sitzung ist unter unter dem Punkt „Die Lokale Aktionsgruppe“ zu finden. Die nächste Sitzung wird voraussichtlich am Dienstag, 14. November 2017 ab 16:00 Uhr in der Stadt Winsen (Luhe) stattfinden.

„RadGenuss“ auf der IGW 2018 – Sponsoren gesucht

Leader Region - RadGenuss IGW 2018 Symbolbild
Foto: Elberadweg Nord Photocompany

„RadGenuss“ auf der IGW 2018 – Sponsoren gesucht

Leader-Region - Logo der Standgemeindschaft Elbe-WendlandSeit Jahren präsentiert sich die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK zusammen mit der Leader-Region Elbtalaue als Standgemeinschaft „Elbe-Wendland“ auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin – so auch 2018 vom 19. bis 28. Januar 2018. Die Präsentation 2018 wird unter dem Motto „RadGenuss“ stattfinden. Die Standgemeinschaft wird sich wie in den bisherigen Jahren wieder in der Niedersachsenhalle (Halle 20) präsentieren.

Das Regionalmanagement beginnt bereits mit den Planungen und freut sich bei der Gestaltung des Messeauftritts auch über Unterstützung aus der Region. Für die Messepräsentation in Berlin werden insbesondere noch Spenden von Produkten aus der Region für die Aktionen am Stand gesucht, wie zum Beispiel als kleine Preise für das Glücksrad.

Weitere Informationen zur Standgemeinschaft und zu den vergangenen Präsentationen auf der Internationalen Grünen Woche sind unter www.elbe-wendland-aktiv.de zu finden.

Für weitere Informationen sprechen Sie uns gerne an!

5 Jahre ELB-SHUTTLE: Jubiläumsfeier an der Wassermühle Karoxbostel

Leader Region - Gruppenfoto vor dem Schweinehaus an der Wassermühle Karoxbostel

5 Jahre ELB-SHUTTLE: Jubiläumsfeier an der Wassermühle Karoxbostel

Etwas später als geplant begrüßte Frau Britta Meyn, stellvertretende Vorsitzende der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK, am 15. Juli 2017 die Gäste im neuen (so gut wie fertig gestellten) Gruppenraum des ehemaligen Schweinehauses. Der Grund für die Verspätung sorgte ausnahmslos für Freude: es nutzten so viele Gäste den ELB-SHUTTLE zur Anreise, dass dieser durch das viele Auf- und Abladen der Fahrräder verzögert an der Haltestelle „Jehrden, Karoxbostel“ eintraf. Hierbei zeigte sich aber exemplarisch, dass der ELB-SHUTTLE ein tolles, kostenloses Angebot ist, um die Region und deren Veranstaltungen zu besuchen, so Frau Meyn.

Im Anschluss wurden die rund 40 Gäste auf eine kurze Zeitreise mitgenommen, als Herr Jens Kowald, Geschäftsführer der Flusslandschaft Elbe GmbH, die letzten fünf Jahre des ELB-SHUTTLEs reflektierte. Er berichtete, dass die Idee zur Einrichtung des ELB-SHUTTLEs und auch die Namensgebung ursprünglich im Rahmen einer Bürgerbefragung entstanden ist, die vom damaligen Regionalmanager Ralf Meister im Jahr 2008 durchgeführt wurde. „Ralf Meister hat maßgeblich daran mitgewirkt, dass der ELB-SHUTTLE Realität geworden ist“, berichtet Herr Kowald. „Dass sich der ELB-SHUTTLE so erfolgreich in der Region etabliert hat, liegt aber vor allem an der guten, partnerschaftlichen Zusammenarbeit der handelnden Akteure“, so ist sich Kowald sicher.

Einen Einblick in dieses konstruktive Zusammenwirken erhielten die Gäste im nachfolgenden Podiumsgespräch. Herr Rolf Roth, Samtgemeinde-bürgermeister der Samtgemeinde Elbmarsch, und Herr Robert Isernhagen, Bürgermeister der Gemeinde Stelle, betonten beide, auch stellvertretend für die anderen Gemeinden, die wichtige Bedeutung des ELB-SHUTTLEs als verbindendes Element der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK. Herr Michael Peter, Leiter der Abteilung Verkehrsplanung der KVG Stade GmbH und Co. KG, zeigte sich erfreut über die gut gelungenen letzten fünf Jahre und begrüßte mit Herrn Uwe Harden, stellvertretender Landrat des Landkreises Harburg, die Überlegungen zur Weiterentwicklung des ELB-SHUTTLEs.

Der ELB-SHUTTLE sei aus der Region nicht mehr wegzudenken und sowohl für Touristen und Gäste der Region sowie für die Bewohner und Bewohnerinnen der Region ein echter Gewinn, so waren sich alle Teilnehmer einig.

Nach einem gemeinsamen Imbiss und musikalischer Unterhaltung durch die Pop Band ZIP lud Frau Emily Weede, 1. Vorsitzende des Wassermühle Karoxbostel e. V., die Gäste zu einer Führung durch das Gebäudeensemble ein. Die Mühlenführung bildete damit den gelungenen Abschluss der Veranstaltung.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich beim Verein Wassermühle Karoxbostel e. V. bedanken, dass die Veranstaltung an der Wassermühle stattfinden konnte. Unser besonderer Dank gilt dem Verein und der Flusslandschaft Elbe GmbH zudem für die tatkräftige Unterstützung vor und während der Veranstaltung.

Leader Region - Gruppenfoto vor dem Schweinehaus

     Leader Region - Der ELB-SHUTTLE an der Haltestelle JehrdenLeader Region - Band ZIPLeader Region - Britta Meyn, Uwe Harden, Jens Kowald, Wilfried Wiegel, Robert Isernhagen, Rolf Roth, Michael Peter und Annika Lacour

Regionalmanagerin zu Gast an der Leuphana Universität Lüneburg

Leader-Region - Hörsaal der Leuphana Universität Lüneburg

Regionalmanagerin zu Gast an der Leuphana Universität Lüneburg

Am 04. und 05. Juli 2017 war Regionalmanagerin Annika Lacour zu Gast an der Leuphana Universität in Lüneburg. Im Rahmen der Vorlesung „Wirtschaftsgeographische Theorien und regionale Disparitäten (Grundfragen der Wirtschaftsgeographie)“ von Herrn Apl. Prof. Dr. Peter Pez stellte sie ihren Werdegang und die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK vor. Als Absolventin des Studiengangs „Angewandte Kulturwissenschaften“ im Jahr 2011, die in diesem Rahmen selbst diese Vorlesung besuchte, konnte sie den Studierenden des Majors (Hauptfach) Kulturwissenschaften und des Minors (Nebenfach) Raumwissenschaften direkte Einblicke in das Berufsfeld des Leader-Regionalmanagements nahe bringen.

Erfolgreiche 9. Sitzung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK

Leader Region - LAG-Mitglieder während der LAG-Sitzung in Bardowick

Erfolgreiche 9. Sitzung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK

Zur neunten Sitzung in dieser neuen Förderperiode tagte die die Lokale Aktionsgruppe, das Entscheidungsgremium der Leader-Region, am 13. Juni 2017. Dieses Mal fand die Sitzung im Rathaus der Samtgemeinde Bardowick statt.

In dieser Sitzung wurden durch das Gremium zwei weitere Projekte zur Umsetzung befürwortet: Das Projekt „Einrichtung von Notfallpunkten in der Gemeinde Stelle“ der Gemeinde Stelle sowie das Projekt „Qualifizierung der SamBa-Touren durch Ladestationen für Elektrofahrräder“ der Samtgemeinde Bardowick. Für beide Projekte kann nun der formale Förderantrag bei der Bewilligungsbehörde, dem Amt für regionale Landesentwicklung in Lüneburg, gestellt werden. Sobald den Projektträgern der Zuwendungsbescheid der Bewilligungsbehörde vorliegt, kann mit der Umsetzung begonnen werden. Ab diesen Zeitpunkt werden dann auch weitere Informationen unter der Rubrik „Aktuelle Projekte“ auf dieser Internetseite zu finden sein.

Das Protokoll zur Sitzung ist nun unter dem Punkt „Die Lokale Aktionsgruppe“ zu finden.

Das Leader-Regionalmanagement stellt sich vor

Leader Region - Annika Lacour und Melina Kluge
Foto: Emily Weede

Das Leader-Regionalmanagement stellt sich vor

Die Geschäftsstelle der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK ist in der Stadt Winsen (Luhe). André Wiese, Bürgermeister der Stadt Winsen (Luhe), ist der gewählte erste Vorsitzende der Lokalen Aktionsgruppe der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK. Das Regionalmanagement ist deshalb ebenfalls bei der Stadt Winsen (Luhe) eingerichtet worden, um so kurze Wege zu ermöglichen.

Annika Lacour (links auf dem Bild) ist gebürtig aus der Stadt Bremerhaven und absolvierte zunächst das Bachelorstudium „Angewandte Kulturwissenschaften“ mit dem Schwerpunkt Tourismus, Baukultur und Kulturraumentwicklung an der Leuphana Universität Lüneburg. Danach folgte der Abschluss des  Masterstudiums „Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) am Standort Göttingen. Von 2013 bis 2015 war sie als Projektkoordinatorin in der Gemeinde Legden, Kreis Borken (NRW), tätig. Zum 01.01.2016 hat Frau Lacour die Stelle der Regionalmanagerin in der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK angetreten.

Melina Kluge (rechts auf dem Bild) unterstützt als Assistentin seit dem 01.02.2016 die Regionalmanagerin. Frau Kluge ist anteilig im Regionalmanagement und bei der Stadt Winsen (Luhe) im Bereich „Recht und Presse“ tätig. Gebürtig aus der Stadt Winsen (Luhe) hat sie im Jahr 2011 ihre Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation bei der Deutschen Telekom AG in Hamburg absolviert und arbeitet seitdem bei der Stadt Winsen (Luhe). Im Jahr 2014 hat sie die Weiterbildung als IHK geprüfte Wirtschaftsfachwirtin erfolgreich abgeschlossen.

Der ELB-SHUTTLE ist ab dem 1. Mai 2017 wieder unterwegs

Leader Region - Der fahrende ELB-SHUTTLE

Der ELB-SHUTTLE ist ab dem 1. Mai 2017 wieder unterwegs

Seit 2013 ist der ELB-SHUTTLE in der Winsener Elbmarsch unterwegs und verzeichnet stetig steigende Fahrgastzahlen. Mit dem Radwanderbus lässt sich die Region auf der Rundtour wunderbar erkunden und entdecken. Ab dem 1. Mai fährt der Bus samstags, sonntags und feiertags von Hamburg-Bergedorf aus dreimal täglich über dreißig Erlebnispunkte südlich der Elbe an.

Die Nutzung des ELB-SHUTTLES ist kostenlos und auch angeleinte Hunde dürfen umsonst mitfahren. Kostenlos können ebenfalls bis zu 15 Fahrräder auf dem Anhänger transportiert werden. Der Ein- und Ausstieg ist an jeder ELB-SHUTTLE-Haltestelle möglich, so dass die Region individuell erkundet werden kann. Der barrierearme ELB-SHUTTLE ist aber nicht nur für Radfahrer ein tolles Angebot, sondern auch eine ideale Möglichkeit um ohne Rad oder Auto bequem und stressfrei zum Beispiel zu den vielen Veranstaltungen und Festen in der Region zu kommen.

 

Weitere Auskünfte, Informationen und den Fahrplan zum ELB-SHUTTLE gibt es bei der:

Tourist-Information Winsener Elbmarsch
Schloßplatz 11 – im Marstall
21423 Winsen (Luhe)

Tel.: 04171 / 66 80 75
E-Mail: touristinfo@stadt-winsen.de
Internet: www.elb-shuttle.de

Leader-Region beschließt im Küsterhaus die Förderung von zwei weiteren Projekten

Leader Region - Das Küsterhaus in der Elbmarsch

Leader-Region beschließt im Küsterhaus die Förderung von zwei weiteren Projekten

Am 14.03.2017 tagte die Lokale Aktionsgruppe, das Entscheidungsgremium der Leader-Region, im Küsterhaus in Marschacht. In dieser Sitzung wurden zwei weitere Projekte vorgestellt und zur Förderung beschlossen: die Beteiligung an dem Kooperationsprojekt „E-Mobility in der Region Lüneburg“ sowie das Projekt der Stadt Winsen (Luhe) „Beschaffung der Beschilderung sowie Ergänzung der Infoinfrastruktur und der Möblierung entlang der Radstrecken aus der Freizeit- und Radwegekarte Winsen (Luhe)“. Die beiden Projekte können nun nach dem positiven Votum der Lokalen Aktionsgruppe das formale Bewilligungsverfahren beim Amt für regionale Landesentwicklung durchlaufen. Sobald die Projekte von dieser Stelle bewilligt wurden, kann mit der Umsetzung begonnen werden.

Das Protokoll zur Sitzung ist nun unter dem Punkt „Die Lokale Aktionsgruppe“ zu finden.

„Bei uns war was los“: Internationale Grüne Woche 2017

Leader Region - Glücksraddrehen auf IGW 2017

„Bei uns war was los“: Internationale Grüne Woche 2017

Die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK präsentiert sich im Rahmen der Ausstellergemeinschaft „Elbe-Wendland“ seit mehreren Jahren erfolgreich auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Auch im Jahr 2017 zieht die Standgemeinschaft eine positive Bilanz: Das Standthema „Bei uns ist was los“, welches vor allem die vielen Veranstaltungen in der Region zum Fokus hatte, hat viele Menschen angesprochen.

Den Messegästen wurden neben Freizeit- und Tourismusangeboten sowie Gewinnspielen, vor allem kulturelle Darbietungen und auch kulinarische Spezialitäten aus der Region geboten. Natürlich wurde die Messe darüber hinaus auch genutzt, um politische und wirtschaftliche Netzwerke zu erhalten und zu erweitern. Auch in dieser Hinsicht war dieses Jahr ein Erfolg – selten gab es neben den regionalen Delegationen so viel überregionale, politische Prominenz. Die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK bespielte den Stand aktiv in der zweiten Messehälfte vom 26. bis zum 29. Januar 2017.

Für André Wiese, Bürgermeister der Stadt Winsen (Luhe) und Vorsitzender der LAG ACHTERN-ELBE-DIEK, waren es zehn Messetage mit einem bunten Programm und toller Stimmung, die wieder einmal gezeigt haben, wie vielseitig und attraktiv die Region sei: „Neben der hervorragenden Möglichkeit Land und Leute zu präsentieren, bot die Grüne Woche auch wieder viel Raum, um Kontakte zu pflegen und zu intensivieren. Mein Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, den Unterstützern und dem Team des Elbe-Wendland-Standes für die gute Zusammenarbeit.“

Weitere Informationen zum Messeauftritt sowie Fotos von allen Messetagen sind unter www.elbe-wendland-aktiv.de sowie in der Fotodokumentation zu finden.

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Unsere Region

Das Land zwischen den Städten Hamburg und Lüneburg, direkt an der Elbe

Ein Zusammenschluss von fünf Kommunen

Unsere Region liegt in Niedersachsen im Nordosten des Landes zwischen den Oberzentren Hamburg und Lüneburg. In der Region leben rund 113.000 Personen auf einer Fläche von rund 435 Quadratkilometern. Direkte Nachbarregionen sind im Westen der Regionalpark Rosengarten, im Süden die Naturparkregion Lüneburger Heide sowie im Osten die Elbtalaue. Die Region ACHTERN-ELBE-DIEK setzt sich aus fünf Kommunen zusammen, vier davon im Landkreise Harburg und eine im Landkreis Lüneburg.

Seevetal Stelle Winsen Elbmarsch Bardowick

Gemeinde Seevetal

Die Gemeinde Seevetal grenzt südlich an die Hansestadt Hamburg und weist eine Größe von rund 105 Quadratkilometern auf. In der Gemeinde wohnen gut 40.000 Personen, verteilt auf insgesamt 19 Gemeindeteile. Durch die vielen Gemeindeteile ist Seevetal sehr unterschiedlich geprägt und weist Strukturen vom Kleinstadtmilieu bis hin zum Dorfcharakter auf. Quer durch das Gemeindegebiet fließt die Seeve, die im nordöstlichen Gemeindeteil Over in die Elbe mündet.

Sehenswürdigkeiten in der Gemeinde Seevetal sind die aus dem 12. Jahrhundert stammende Feldsteinkirche in Hittfeld, die Stiftskirche in Ramelsloh, die Hünengräber im Klecker Wald oder auch der größte europäische Verschiebebahnhof in Maschen. Besonders ist das Denkmalsensemble der Wassermühle in Karoxbostel, die dank des größten Mühlenvereins Deutschlands, dem Wassermühle Karoxbostel e.V., vorbildlich restauriert wurde und zwischenzeitlich zum Treffpunkt für alle Generationen geworden ist.

Weitere Informationen: www.seevetal.de

Gemeinde Stelle

1972 wurde die Einheitsgemeinde Stelle durch den Zusammenschluss der einst selbständigen Gemeinden Ashausen mit Büllhorn, Fliegenberg und Rosenweide mit Wuhlenburg in die Gemeinde Stelle mit Fachenfelde gebildet. Die Gemeinde Stelle ist knapp 39 Quadratkilometer groß und hat fast 11.000 Einwohner. Drei der sieben Ortsteile liegen direkt am südlichen Elbufer und das Gemeindegebiet umfasst zudem ausgedehnte Geest- als auch Marschflächen, die einst das Urstromtal der Elbe darstellten. Die Gemeinde ist durch landwirtschaftliche Nutzung geprägt und hat sich bis heuten einen dörflichen Charme bewahrt.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Hünengräber im Büllhorn, der Staatsforst Buchwedel mit Waldlehrpfad, die historische Schachtöfen sowie eine Vielzahl denkmalgeschützter Gebäude wie zum Beispiel das „Ole Huus“ in Ashausen. In der Gemeinde herrscht ein reges Vereinsleben, sowohl aus dem kulturellen als auch aus dem sportlichen Bereich.

Weitere Informationen: www.gemeinde-stelle.de

Stadt Winsen (Luhe)

Winsen (Luhe) ist seit 1885 die Kreisstadt des Landkreises Harburg und ist mit knapp 110 Quadratkilometern ist sie die größte der Kommune der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK. In der Kernstadt sowie den 13 Ortsteilen leben gut 33.000 Menschen. Das Stadtgebiet wird im nördlichen Teil von der Luhe, der Ilmenau und der Elbe geprägt, im Süden prägen die Partien der hohen Geest die Landschaft. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Wasserschloss, welches mit dem dazugehörigen historischen Marstall mitten in der Stadt und direkt an der Luhe liegt. Der Marstall ist nicht nur Ort für zahlreiche Veranstaltungen, sondern beherbergt neben Museum und Bücherei auch die Tourist-Information Winsener Elbmarsch als zentrale Anlaufstelle und kompetenter Ansprechpartner für Ausflüge und Urlaub in der Winsener Elbmarsch.

Besonderheiten sind zudem das aus dem Jahr 1896 stammende Rathaus, die Kirche St. Marien in norddeutscher Backsteingotik sowie das frühere Stift St. Georg.

Weitere Informationen: www.winsen.de

Samtgemeinde Elbmarsch

Die Samtgemeinde Elbmarsch wird nördlich von der Elbe begrenzt und wird durch die Wiesen und Gräben sowie die Deiche der Elbe und der Ilmenau in der Marschlandschaft bestimmt. Landwirtschaft und Viehzucht haben immer noch einen hohen Stellenwert in der Samtgemeinde und auch der Reitsport und die Pferdezucht sind traditionell in der Elbmarsch verankert. Auf gut 81 Quadratkilometern leben rund 12.000 Menschen.

Die Samtgemeinde Elbmarsch besteht aus den drei Gemeinden Drage, Marschacht und Tespe. Die Gemeinde Drage im Westen der Samtgemeinde umfasst die früher selbständigen Gemeinden Drage, Drennhausen, Elbstorf, Hunden, Schwinde und Stove. Im Osten der Samtgemeinde liegt die Gemeinde Tespe, welche die früher selbständigen Gemeinden Avendorf, Bütlingen und Tespe umfasst. Zwischen diesen beiden Gemeinden liegt die Gemeinde Marschacht mit den früher selbständigen Gemeinden Eichholz, Oldershausen, Niedermarschacht, Obermarschacht und Rönne.

Weitere Informationen: www.samtgemeinde-elbmarsch.de

Samtgemeinde Bardowick

Die Samtgemeinde Bardowick befindet sich im Landkreis Lüneburg und besteht aus den sieben Mitgliedsgemeinden Bardowick, Barum (mit Horburg und St. Dionys), Handorf, Mechtersen, Radbruch, Vögelsen und Wittorf. Auf einer Fläche von rund 100 Quadratkilometern leben in der Samtgemeinde rund 17.000 Einwohner. Das Wahrzeichen Bardowicks ist der Dom mit seinen zwei hohen Türmen. Sehenswert ist darüber hinaus auch das in seiner ursprünglichen Art erhaltene Stift St. Nikolai oder das Heimatmuseum „Gildehaus“, Dokumentationsstätte der Bardowicker Geschichte und ehemaliges Rathaus.

Die Mitgliedsgemeinden bieten diverse Freizeitmöglichkeiten von sportlichen Aktivitäten über attraktive kulturelle Veranstaltungen bis hin zu Erholung und Entspannung an naturnahen gelegenen Wander-, Rad- und Reitwegen. Durch das chlorfreie Naturbad „Bardowicker Strand“ sowie mehrere Badeseen und die nahe gelegene Ilmenau kommt auch das Vergnügen am und im Wasser nicht zu kurz.

Weitere Informationen: www.bardowick.de

Zentrale Themen

Für die zukünftige Entwicklung hat sich die Region auf vier zentrale Themen
verständigt und zu diesen jeweils konkrete Ziele formuliert.

Gemeinschaft leben Gemeinschaft leben

Gemeinschaft leben

Gemeinschaft leben

In der Region ACHTERN-ELBE-DIEK sollen anstehende Herausforderungen durch eine funktionierende Gemeinschaft gemeinsam bewältigt werden und für die Region passende Lösungen gefunden werden. Die Menschen sollen dabei unterstützt werden selbst im aktiven Miteinander – sei es im eigenen Dorf oder für die gesamte Region und auch darüber hinaus – für sie passende Lösungen zu entwickeln und umsetzten. So soll ein lebenswertes Umfeld für alle Generationen geschaffen werden. Das Themenfeld „Gemeinschaft leben“ ist für die Region von zentraler Bedeutung. Folgende Ziele möchte die Region bis zum Jahr 2020 erreichen:

  • Die Bürger identifizieren sich mit ihrer Region. Sie gestalten aktiv das Zusammenleben und schaffen Verbindungen zwischen Generationen, zwischen mit und ohne Handicap, zwischen Kulturen sowie auch zwischen Alteingesessenen und Neubürgern.
  • Die Menschen in der Region wirken aktiv an Veränderungsprozessen mit und tauschen Wissen und Werte offen über Grenzen hinweg miteinander aus.
  • Das ehrenamtliche Engagement ist eine tragende Säule der Dorf- und Ortsgemeinschaften und verfügt über die notwendige Infrastruktur zur eigenverantwortlichen Betätigung.
  • Die Daseinsvorsorge der Bevölkerung in den Dörfern ist gesichert. Eine bedarfsgerechte Infrastruktur ermöglicht es insbesondere älteren Bewohnern, in ihrem gewohnten Lebensumfeld zu verbleiben.
Tourismus, Naherholung & Naturschutz Tourismus, Naherholung & Naturschutz

Tourismus, Naherholung & Naturschutz

Tourismus, Naherholung & Naturschutz

Die Natur- und Kulturlandschaft steht für eine besondere Lebensqualität in der Region. Die gilt es zu erhalten und deren Besonderheiten im Einklang mit Naturschutz und Landwirtschaft weiterzuentwickeln. Freizeit- und Kulturangebote sollen für jede Altersgruppe, Bürger der Region wie auch Touristen, erlebbar und aufeinander abgestimmt sein. Folgende Ziele möchte die Region bis zum Jahr 2020 erreichen:

  • Die Natur der Winsener Elbmarsch mit ihrer wertvollen Tier- und Pflanzenwelt sowie die regionale Kultur werden bewahrt und sind für Bürger der Region, wie auch für Touristen, erlebbar.
  • Die Angebote der Region sind aufeinander abgestimmt und werden über eine wettbewerbsfähige Vermarktungsstruktur in der Region und nach außen kommuniziert.
  • Die touristischen Betriebe und Freizeiteinrichtungen sowie die Kommunen in der Region haben das Potenzial für nachhaltigen Tourismus und Naherholung in der Region ACHTERN-ELBE-DIEK erkannt und entsprechende Angebote im Einklang mit Naturschutz und Landwirtschaft entwickelt.
  • Die Region ist touristisch für Wander-, Rad- und Wassertourismus erschlossen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf eine barrierefreie Ausgestaltung gelegt.
Verkehr & Mobilität Verkehr & Mobilität

Verkehr & Mobilität

Verkehr & Mobilität

Dieses Thema berührt einen wichtigen Aspekt des täglichen Lebens der Menschen in der Region: die Bewohner der Region müssen mobil sein, um ihre täglichen Wege zu bewerkstelligen. Vielfach wird hierzu bisher das Auto genutzt. Unabhängig von den finanziellen und auch körperlichen Möglichkeiten der Menschen müssen Lösungen gefunden werden, wie eine bedarfsgerechte Mobilität in der Region erreicht werden kann. Dazu zählt auch ein gut ausgebautes, umweltfreundliches ÖPNV- und Radwegenetzt, das auch die kleineren Orte abseits der Hauptverkehrsstrecken gut anbindet. Folgende Ziele möchte die Region bis zum Jahr 2020 erreichen:

  • Das ÖPNV-System in der Region ACHTERN-ELBE-DIEK wird zunehmend für Fahrten zur Arbeit und in der Freizeit genutzt, um Ziele innerhalb wie außerhalb der Region komfortabel zu erreichen.
  • Die Radwege in der Region sind gut ausgebaut und gemeindeübergreifend vernetzt. Es ist gut möglich, mit dem Rad schnell und direkt von Ort zu Ort zu gelangen.
  • Radfahrer und Fußgänger fühlen sich im regionalen Straßenverkehr sicher.
  • Bei der weiteren Entwicklung der mobilen Region ACHTERN-ELBE-DIEK werden die Leitgedanken von Klimaschutz und Inklusion berücksichtigt.
Regionale Wirtschaftsentwicklung Regionale Wirtschaftsentwicklung

Regionale Wirtschaftsentwicklung

Regionale Wirtschaftsentwicklung

Die Region als Wirtschaftsstandort mit all ihren wirtschaftlichen Verflechtungen soll gesichert und gestärkt werden. Ein besonderes Anliegen der Region ist es ein geschärftes Bewusstsein für die Region und deren Potenziale im Bereich der regionalen Wertschöpfung zu erreichen. Dazu zählt auch eine gestiegene Wertschätzung gegenüber regionalen Produkten und Dienstleistungen, von der die Wirtschaftsbetriebe in der Region profitieren können. Folgende Ziele möchte die Region bis zum Jahr 2020 erreichen:

  • Die Region ACHTERN-ELBE-DIEK ist eine starke, selbstbewusste Wirtschaftsregion zwischen Hamburg und Lüneburg. Dies wirkt sich positiv auf den Verbleib sowie die Gewinnung von Fachkräften in der Region aus.
  • Die örtlichen Landwirtschafts-, Handwerks- und Handelsbetriebe nutzen die Möglichkeiten einer Vermarktung regionaler Produkte und Dienstleistungen und profitieren dabei vom positiven Image der Region ACHTERN-ELBE-DIEK.
  • Einkäufe werden nach Möglichkeit vor Ort in der Region getätigt und beleben dadurch den örtlichen Handel und die Ortszentren.
  • Die Wirtschaftsbetriebe der Region arbeiten eng mit örtlichen und überörtlichen Bildungseinrichtungen und -initiativen zusammen und schaffen dadurch günstige Voraussetzungen für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen, wie beispielsweise Innovationsdruck oder Fachkräftemangel.

Aktuelle Projekte

Die Leader-Region fördert Projekte, die einen Beitrag zu den Zielen der Region leisten

Ihre Projektidee

Projektidee Leader Region

Ihre Projektidee

Teilen Sie uns Ihre Projektidee mit!

Der Grundgedanke bei dem europäischen Förderprogramm „Leader“ ist, dass die Menschen vor Ort ihre Region mit guten Projekten mitgestalten. Ihre Idee sollte somit natürlich einen Bezug zur Region haben und einen Beitrag zu den Zielen leisten, die sich die Region gesetzt hat.

Die Ziele der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK sind im sogenannten „Regionalen Entwicklungskonzept“, kurz REK, verschriftlicht. In diesem Konzept sind auch die Grundlagen zur Projektauswahl und die Rahmenbedingungen zur Leader-Förderung beschrieben.

Wenn Sie eine Idee für ein Projekt haben, dann können Sie sich jederzeit gerne an die Regionalmanagerin wenden. Sie informiert Sie gerne über den Leader-Prozess und berät Sie zu Ihrer Projektidee. Gemeinsam mit Ihnen kann Ihre Projektidee dann weiter qualifiziert werden. Als Grundlage zur Erfassung und zur Bewertung Ihrer Projektidee, dient der sogenannte Projektsteckbrief.

Sobald Ihr Projekt umsetzungsreif ist wird dieses anhand eines Kriterienkataloges bewertet und der Lokalen Aktionsgruppe, dem Entscheidungsgremium der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK, zur Entscheidung vorgelegt.

Downloads:

E-Mobility in der Region Lüneburg

Leader Region - E-Mobility in der Region Lüneburg

E-Mobility in der Region Lüneburg

Projektträger:

Landkreis Osterholz, stellvertretend für die LEADER- und ILE-Regionen der Übergangsregion Lüneburg (Kooperationsprojekt der LEADER- und ILE-Regionen der Übergangsregion Lüneburg)

Zeitraum:

Mai 2017 bis August 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

12.000 Euro

Ländliche Räume stehen vor der Herausforderung, die Mobilität für die Menschen vor Ort einerseits zu gewährleisten und diese gleichzeitig auch klimafreundlich und zukunftsorientiert auszurichten. Im Rahmen einer Studie soll in diesem Zusammenhang das Thema Elektromobilität umfassend untersucht werden. Es handelt sich um ein Projekt in der Übergangsregion Lüneburg und umfasst somit elf Landkreise und bis zu 14 Leader-Regionen.

Durch das gemeinsame Vorgehen soll vermieden werden, dass sich in den einzelnen Regionen kleinteilige Lösungen entwickeln und so unkoordinierte Parallelentwicklungen entstehen. Es soll eine gemeinsame Basis für das weitere Handeln erarbeitet werden. In der Studie werden die unterschiedlichen Aspekte, die mit der Marktetablierung der Elektromobilität in der Region verknüpft sind, betrachtet. Im Ergebnis wird nach einer umfassenden Analyse die perspektivische Ausrichtung zur Erschließung der Region aufgezeigt und ein umfassendes Konzept zum Einsatz von Elektromobilität entwickelt. Als ein zentrales Ergebnis wird ein Handlungsleitfaden mit Maßnahmenkatalog inklusive einer Kostenkalkulation entwickelt, der es den einzelnen Regionen ermöglicht passgenaue Anschlussprojekte durchzuführen.

Naturnahes Kanuwandern an der Luhe

Leader Region - Kanu auf dem Wasser

Naturnahes Kanuwandern an der Luhe

Projektträger:

Samtgemeinde Salzhausen, stellvertretend für die Stadt Winsen (Luhe) und die Samtgemeinde Amelinghausen (Kooperationsprojekt mit der Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide)

Zeitraum:

März 2017 bis März 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

4.760,00 Euro

Die Luhe entspringt bei Bispingen in der Naturparkregion Lüneburger Heide, verläuft dort in Bereichen der Samtgemeinden Salzhausen und Amelinghausen und mündet kurz hinter Winsen (Luhe) in die Ilmenau, bevor diese in die Elbe fließt. Die Luhe wird von Kanuten und Kajaks gut, teilweise sogar stark, besucht und hat sich im Länderdreieck zwischen Lüneburg, Hamburg und Hannover bereits etabliert. Die Luhe ist aufgrund der Fließgeschwindigkeit auch ein attraktiver Anglerfluss.

Das Ziel des Projektes ist es ein Konzept für die Luhe auszuarbeiten, dass die vorhandenen Interessen berücksichtigt. Dabei spielen verschiedene Bereiche eine große Rolle: der Naturschutz und der Lärmschutz, der Tourismus sowie die Freizeit- und Sportnutzung, die Verkehrssicherheit und auch die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung bzw. die Sensibilisierung der Nutzergruppen. Auf Grundlage einer umfangreichen Analyse unter Beteiligung der verschiedenen Akteure sollen Maßnahmen für die nachhaltige angepasste Nutzung der Luhe als Kanu- bzw. Kajakrevier entwickelt werden. Zudem werden Maßnahmen zur Sensibilisierung und Informationsvermittlung der Paddler gemeinsam erarbeitet. Es geht bei diesem Projekt nicht darum mehr Kanuten/Kajaks auf die Luhe zu bekommen, sondern die Gäste besser zu lenken und gezielt zu informieren sowie die Zielgruppe der Natur- und Umweltinteressierten besser anzusprechen.

Wassermühle Karoxbostel, Sanierung des Schweinehauses

Leader Region - Außenansicht des Gebäudes der Wassermühle Karoxbostel

Wassermühle Karoxbostel, Sanierung des Schweinehauses

Projektträger:

Wassermühle Karoxbostel e. V.

Zeitraum:

November 2016 bis Mai 2017

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

50.000 Euro

Der letzte Eigentümer der Wassermühle Karoxbostel starb 2011 ohne direkte Erben zu hinterlassen. Es bestand die akute Gefahr, dass das gesamte Ensemble abgerissen wird. Daraufhin gründete sich ein Verein und erwarb 2012 das Gelände mit dem Ziel die Wassermühle Karoxbostel zu einem kulturellen Mittelpunkt und außerschulischen Lernstandort für alle Generationen zu entwickeln. Bereits in der letzten EU-Förderperiode wurden Teilprojekte an der Wassermühle Karoxbostel durch die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK gefördert, um dieses Ziel als einer von vielen Förderern und Sponsoren zu unterstützen.

Inzwischen ist der Verein Wassermühle Karoxbostel der größte Mühlenverein Deutschlands und wurde im Februar 2017 für die vorbildliche Restaurierung des Ensembles mit dem Landespreis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet.

Als wichtiges Element im Gebäude-Ensemble steht nun noch die Sanierung des ehemaligen Schweinehauses an. Um den steigenden Nutzungsinteressen gerecht zu werden und die Möglichkeit zu haben das Angebotsspektrum in den Bereichen Kultur, Natur, Umwelt und Bildung weiter auszubauen, wird der Platz im ehemaligen Schweinehaus dringend zusätzlich benötigt. Im Gebäude werden ein Gruppenraum und eine Werkstatt entstehen. Der Gruppenraum ist für kleinere Veranstaltungen und Projekte von Musikern und Kulturschaffenden geeignet. In der Werkstatt sollen alte Handwerkstechniken erlernt werden können und Kinder sowie Erwachsene die Möglichkeit haben Natur- und Umweltprojekte durchzuführen.

Weitere Informationen:

Mehr über Leader

„LEADER“ ist ein europäisches Förderprogramm für ländliche Räume, der es Menschen vor Ort ermöglicht ihre region zukunftsfähig zu machen

Kontakt

Für alle Ihre Fragen steht Ihnen gerne das
Regionalmanagement zur Verfügung

Regionalmanagement der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK
Stadt Winsen (Luhe)
Schlossplatz 1
21423 Winsen (Luhe)
2. OG 05

Tel.: 04171/657- 197
Fax: 04171/657- 168
E-Mail: regionalmanagement@stadt-winsen.de
Internet: www.achtern-elbe-diek.de