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Projektidee Leader Region

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Der Grundgedanke bei dem europäischen Förderprogramm „Leader“ ist, dass die Menschen vor Ort ihre Region mit guten Projekten mitgestalten. Ihre Idee sollte somit natürlich einen Bezug zur Region haben und einen Beitrag zu den Zielen leisten, die sich die Region gesetzt hat.

Die Ziele der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK sind im sogenannten „Regionalen Entwicklungskonzept“, kurz REK, verschriftlicht. In diesem Konzept sind auch die Grundlagen zur Projektauswahl und die Rahmenbedingungen zur Leader-Förderung beschrieben.

Wenn Sie eine Idee für ein Projekt haben, dann können Sie sich jederzeit gerne an die Regionalmanagerin wenden. Sie informiert Sie gerne über den Leader-Prozess und berät Sie zu Ihrer Projektidee. Gemeinsam mit Ihnen kann Ihre Projektidee dann weiter qualifiziert werden. Als Grundlage zur Erfassung und zur Bewertung Ihrer Projektidee, dient der sogenannte Projektsteckbrief.

Sobald Ihr Projekt umsetzungsreif ist wird dieses anhand eines Kriterienkataloges bewertet und der Lokalen Aktionsgruppe, dem Entscheidungsgremium der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK, zur Entscheidung vorgelegt.

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Qualifizierung der SamBa-Touren durch Ladestationen für Elektrofahrräder

Leader-Region - Installation von Ladestationen fr Elektrofahrräder in der Samtgemeinde Bardowick

Qualifizierung der SamBa-Touren durch Ladestationen für Elektrofahrräder

Projektträger:

Samtgemeinde Bardowick

Zeitraum:

März 2018 bis Juni 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

28.455,01 Euro

Im Jahr 2011 wurden drei SamBa-Touren von der Samtgemeinde Bardowick entwickelt. Die drei Touren sind unterschiedlich lang und führen an den Sehenswürdigkeiten in der Samtgemeinde entlang. Die Touren werden gut angenommen und es wurde festgestellt, dass insbesondere im Flecken Bardowick auch viele Touristen aus der Stadt Lüneburg mit Fahrrädern ankommen, um den historischen Rundgang in Bardowick zu erleben. Bardowick ist somit ein guter Ausgangspunkt, um die dortigen Besucher auch weiter in die Region zu führen.

An Orten mit Aufenthaltsqualität sollen nun Ladestationen für Elektrofahrräder installiert werden. Während das Akku lädt, kann man sich derweil beispielsweise in Bardowick am St. Nikolaihof aufhalten und die besonderen historischen Sehenswürdigkeiten erleben oder eine Erholungspause am Barumer See einlegen. Insgesamt an sieben Orten werden an den Radrouten im Samtgemeindegebiet abschließbare Ladestationen entstehen, jeweils zwei pro Standort, da die Gäste oftmals mit Partner/in Fahrradtouren unternehmen. Die Nutzung ist kostenlos.

An den Radtouren sowie in den Orten sollen punktuell Hinweisschilder installiert werden, die den Weg zur nächstgelegenen Ladestation weisen. Auch in der neuen Radwanderkarte werden die Ladestationen selbstverständlich verzeichnet sein. Ebenfalls ist es vorgesehen im Rahmen des Projektes entsprechende Wegweiser zu Verbindungswegen in die angrenzenden Kommunen des Landkreises Harburg, wie zum Beispiel zu den neuen Freizeitrouten in Winsen (Luhe) und den Fahrradrouten in der Winsener Elbmarsch, zu ergänzen.

„Bügel your Bike“ – Neue Fahrradbügel für die Region

Leader-Region - Anlehnbügel mit Querholm
Foto: Arno Neumann

„Bügel your Bike“ – Neue Fahrradbügel für die Region

Projektträger:

Landkreis Harburg (Kooperationsprojekt mit der Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide)

Zeitraum:

Februar 2018 bis Juni 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

9.372,79 Euro

Der Landkreis Harburg strebt die Zertifizierung zur „fahrradfreundlichen Kommune“ in den kommenden Jahren an. Vor diesem Hintergrund möchte der Landkreis Harburg mit diesem Projekt die Förderung von qualitativ hochwertigen Abstellanlagen umsetzen, indem insgesamt 792 Fahrradbügel beschafft und aufgestellt werden.

Somit werden in der Stadt Winsen (Luhe), der Samtgemeinde Elbmarsch, der Gemeinde Stelle und der Gemeinde Seevetal Fahrradbügel neu an öffentlich zugänglichen Orten aufgestellt. Eingebunden ist auch die zum Landkreis Lüneburg gehörende Samtgemeinde Bardowick, so dass die gesamte Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK berücksichtigt ist. In der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK entstehen so 417 Fahrradbügel. In der benachbarten Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide entstehen weitere 375 Fahrradbügel. Als Modell wurde der sogenannte Anlehnbügel mit Querholm gewählt.

Mit diesem Projekt erfolgt ein erster Schritt zur Umsetzung des im Oktober 2017 fertiggestellten Radverkehrskonzeptes des Landkreises Harburg. In Rahmen dieses umfangreichen Konzeptes wurden unter anderem die Bedarfe zusätzlicher Radabstellanlagen ermittelt.

Grundlagenstudie zum Leitprojekt „Touristische Potenziale des Elberadwegs besser nutzen“

Leader-Region - Radfahrer am Deich
Foto: Ralf Meister

Grundlagenstudie zum Leitprojekt „Touristische Potenziale des Elberadwegs besser nutzen“

Projektträger:

Samtgemeinde Elbmarsch in Kooperation mit der Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

Januar 2018 bis Dezember 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

18.000 Euro

Im Zuge der Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes hat sich die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK auf vier sogenannte Leitprojekte verständigt, die den be­sonderen Fokus und Entwicklungsanspruch der Region darstellen. Ein Leitprojekt ist „Touristische Potenziale des Elbradwegs besser nutzen“. Der Elberadweg durchquert die Region ACHTERN-ELBE-DIEK auf rund 30 Kilometern zwischen Tespe, Gemeinde der Samtgemeinde Elbmarsch und Hoopte, Ortsteil der Stadt Winsen (Luhe). Ziel des Leitprojektes ist es das Potenzial des Elberadwegs besser zu nutzen und für zusätzliche Wert­schöpfung in der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK zu sorgen.

Dazu soll ein einheitliches und einfaches und sogleich auch innovatives und zukunftsweisendes  Informations­system entwickelt werden, welches die Besucher am Elberadweg über die Region und den aktuellen Standort informiert und auf nahegelegene Attraktions­punkte aufmerksam macht. Dazu soll die bestehende Wege­aus­schilderung gezielt um weitere Informationen ergänzt werden. Die Informationen sollen gleichermaßen für Urlauber wie auch für die Bewohner der Region und Tagesausflügler interessant sein. Es ist noch nicht festgelegt wie diese Informations­vermittlung sinn­voll umgesetzt werden kann und in den bisherigen Gesprächen mit unterschiedlichen Akteuren wurde deutlich, dass die Umsetzung durchaus komplex ist. Im Rahmen einer Grundlagenstudie sollen daher als erstes die notwendigen Grund­lagen­infor­mationen und Rahmen­be­dingungen ermittelt werden sowie grundlegende Handlungsempfehlungen für die Aus­ge­staltung des Informationssystems erarbeitet werden.

Da sich die Be­trachtung des gesamten Rad­wegenetzes der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK als zu umfangreich erweisen würde, wird zunächst der Bereich des Elberadweges als radtouristische Hauptroute der Region betrachtet werden. In einem zweiten Schritt ist vorgesehen, die gewonnenen Erkenntnisse auf die gesamte Leader-Region auszuweiten und so in der gesamten Region umzusetzen.

Qualifizierung der Radstrecken aus der Freizeit- und Radwegekarte Winsen (Luhe)

Leader-Region - Freizeit- und Radwegekarte der Stadt Winsen (Luhe)
Karte: Stadt Winsen (Luhe)

Qualifizierung der Radstrecken aus der Freizeit- und Radwegekarte Winsen (Luhe)

Projektträger:

Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

Dezember 2017 bis Mai 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

16.021 Euro

Für die Stadt Winsen (Luhe) wurde eine Freizeit- und Radwegekarte mit insgesamt sieben (Tages-) touren mit einer Streckenlänge von 17 bis 21 Kilometern erstellt. Diese ist kostenlos in der Tourist-Information Winsener Elbmarsch im Winsener Marstall erhältlich. Es besteht auch die Möglichkeit, die einzelnen Touren miteinander zu verbinden. Die Wegeführung berücksichtigt die An­bin­dung der Nachbarkommunen in der Leader-Region und bietet so eine Erweiterung des bestehenden Radwegenetzes. Die Ausarbeitung ist in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Winsen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) erfolgt, welcher als ehrenamtlicher Begleiter bei der Planung und Ausführung maßgeblich unterstützt hat und sich auch bereit erklärt hat die Radwege regelmäßig zu überprüfen und eventuelle Mängel zur Behebung an die Stadt Winsen (Luhe) zu melden.

Zur Qualifizierung der Radtouren sollen diese mit einer ansprechenden Beschilderung ausgestattet werden. Dazu zählen ausführliche Haupt-Wegweiser mit dem bekannten Fahrradsymbol sowie kleinere Schilder, die mit Richtungspfeilen und Kilometerangaben als Zwischenwegweiser dienen. Auch die entsprechenden Materialien, die zur Aufstellung benötigt werden, wie Pfosten und Schellen, sind Teil des Projektes. Zusätzlich werden die Routen punktuell mit Sitzbänken ausgestattet, um so auf allen Routen schöne Pausenmöglichkeiten zu schaffen. Auch Informationstafeln werden ergänzt, die Informationen thematisch passend zu den einzelnen Touren darstellen. So weisen diese beispielsweise auf naheliegende Sehenswürdigkeiten, Energieanlagen und gastronomische Einrichtungen hin. Für Kinder wird es auch kleine Rätsel an den Strecken geben, die die ganze Familie gemeinsam lösen kann.

Einrichtung von „Notfallpunkten“ in der Gemeinde Stelle

Leader Region - Beispiel eines Notfallpunktes an einer Rasthütte
Foto: Ulrich Thurow

Einrichtung von „Notfallpunkten“ in der Gemeinde Stelle

Projektträger:

Gemeinde Stelle

Zeitraum:

Oktober 2017 bis Mai 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

1.223 Euro

Notfallpunkte sind kleine Schilder zum Beispiel an Bänken, Hütten oder Pfosten, die diese Standorte kennzeichnen. Für die Kennzeichnung werden die Buchstaben der Autokenn­zeichnung und eine fortlaufende Nummer verwendet. Sollte man in Not geraten, kann beim Notruf diese Kennzeichnung angegeben werden. Die Notfallpunkte sind in der zuständigen Rettungsleitstelle hinterlegt und hilft so den Rettungsdiensten den Standort schnell zu finden.

Die Notfallpunkte helfen somit in einer Notlage damit den Standort schnell und einfach bestimmen zu können, wo ansonsten eine andere Orientierung nur schwer möglich ist. Notfallpunkte sind also beispielsweise an Wegen zu finden, wo keine Straßenschilder sind. Durch die Niedersächsischen Landesforsten bestehen bereits Notfallpunkte im Bereich des Landeswaldes, allerdings ist der überwiegende Anteil der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK nicht bewaldetes Gebiet. Impulsgeber für die Ausweitung dieser Idee auf die gesamte Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK war der Seniorenbeirat des Landkreises Harburg, durch den von der Idee an sich und von positiven Erfahrungen aus anderen Regionen berichtet wurde. Die erste Umsetzung erfolgt nun in der Gemeinde Stelle, aber auch bei den weiteren Kommunen der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK besteht Interesse an einer Umsetzung.

Zur Ausarbeit der Projektidee wurde bereits im Oktober 2016 eine begleitende Arbeitsgruppe initiiert, die sich zur Ausarbeitung des Projektes mehrfach getroffen hat. In dieser waren der Seniorenbeirat des Landkreises Harburg, die NABU Ortsgruppe Winsen e.V., der ADFC Kreisverband Harburg e.V., die Wanderfreunde Nordheide e.V. und die Gemeinde Stelle vertreten. In der Gemeinde Stellen sollen nun zehn neue Notfallpunkte entstehen. Bei der Ausarbeitung der Standorte wurde sich nicht streng an den Gemeindegrenzen orientiert, sondern bewusst auch die angrenzenden Gebiete der Gemeinde Seevetal und der Stadt Winsen (Luhe) mit betrachtet.

E-Mobility in der Region Lüneburg

Leader Region - E-Mobility in der Region Lüneburg

E-Mobility in der Region Lüneburg

Projektträger:

Landkreis Osterholz, stellvertretend für die LEADER- und ILE-Regionen der Übergangsregion Lüneburg (Kooperationsprojekt der LEADER- und ILE-Regionen der Region Lüneburg)

Zeitraum:

Mai 2017 bis August 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

12.000 Euro

Ländliche Räume stehen vor der Herausforderung, die Mobilität für die Menschen vor Ort einerseits zu gewährleisten und diese gleichzeitig auch klimafreundlich und zukunftsorientiert auszurichten. Im Rahmen einer Studie soll in diesem Zusammenhang das Thema Elektromobilität umfassend untersucht werden. Es handelt sich um ein Projekt in der Übergangsregion Lüneburg und umfasst somit elf Landkreise bzw. 18 Leader- und ILE-Regionen.

Die Koordinierung der Studie liegt bei den Landkreisen bzw. der Leader-Region Osterholz (Projektträger) und dem Landkreis Harburg. Eine Lenkungsgruppe von Vertretern der Landkreise, der Leader- und ILE-Regionen, der beiden IHK-Bezirke sowie des Amtes für Regionale Landesentwicklung und ein Fachbeirat mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft begleiten und steuern das Projekt, das von den Beratungsunternehmen EBP und PTV umgesetzt wird. Eine Vielzahl von regionalen Multiplikatoren und Akteuren wird über regionale Workshops und Veranstaltungen einbezogen. Durch das gemeinsame Vorgehen soll vermieden werden, dass sich in den einzelnen Regionen kleinteilige Lösungen entwickeln und so unkoordinierte Parallelentwicklungen entstehen. Es soll eine gemeinsame Basis für das weitere Handeln erarbeitet werden.

In der Studie werden die unterschiedlichen Aspekte, die mit der Marktetablierung der Elektromobilität in der Region verknüpft sind, betrachtet. Im Ergebnis wird nach einer umfassenden Analyse die perspektivische Ausrichtung zur Erschließung der Region aufgezeigt und eine umfassende Studie zum Einsatz von Elektromobilität entwickelt. Als ein zentrales Ergebnis wird ein Handlungsleitfaden mit Maßnahmenkatalog entwickelt, der es den einzelnen Regionen ermöglicht passgenaue Anschlussprojekte durchzuführen.

Die Studie umfasst im Wesentlichen die drei Arbeitspakete:

  • Bestandsanalyse (Rahmenbedingungen und Stand des regionalen Ausbaus)
  • Potenzialabschätzung (Technologische Entwicklung, Nutzungs- und Zielgruppenanalyse, Szenarien der Marktentwicklung Elektro-PKW und der resultierende Ladebedarf für die Region, Einbeziehung lokaler erneuerbarer Energie und Wertschöpfung)
  • Maßnahmenkatalog (abgestimmte Strategie, Identifikation und Selektion von Maßnahmen, die je nach Wirkungskreis einzeln oder gemeinschaftlich umgesetzt werden könnten)

Naturnahes Kanuwandern an der Luhe

Leader Region - Kanu auf dem Wasser

Naturnahes Kanuwandern an der Luhe

Projektträger:

Samtgemeinde Salzhausen, stellvertretend für die Stadt Winsen (Luhe) und die Samtgemeinde Amelinghausen (Kooperationsprojekt mit der Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide)

Zeitraum:

März 2017 bis März 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

4.760,00 Euro

Die Luhe entspringt bei Bispingen in der Naturparkregion Lüneburger Heide, verläuft dort in Bereichen der Samtgemeinden Salzhausen und Amelinghausen und mündet kurz hinter Winsen (Luhe) in die Ilmenau, bevor diese in die Elbe fließt. Die Luhe wird von Kanuten und Kajaks gut, teilweise sogar stark, besucht und hat sich im Länderdreieck zwischen Lüneburg, Hamburg und Hannover bereits etabliert. Die Luhe ist aufgrund der Fließgeschwindigkeit auch ein attraktiver Anglerfluss.

Das Ziel des Projektes ist es ein Konzept für die Luhe auszuarbeiten, dass die vorhandenen Interessen berücksichtigt. Dabei spielen verschiedene Bereiche eine große Rolle: der Naturschutz und der Lärmschutz, der Tourismus sowie die Freizeit- und Sportnutzung, die Verkehrssicherheit und auch die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung bzw. die Sensibilisierung der Nutzergruppen. Auf Grundlage einer umfangreichen Analyse unter Beteiligung der verschiedenen Akteure sollen Maßnahmen für die nachhaltige angepasste Nutzung der Luhe als Kanu- bzw. Kajakrevier entwickelt werden. Zudem werden Maßnahmen zur Sensibilisierung und Informationsvermittlung der Paddler gemeinsam erarbeitet. Es geht bei diesem Projekt nicht darum mehr Kanuten/Kajaks auf die Luhe zu bekommen, sondern die Gäste besser zu lenken und gezielt zu informieren sowie die Zielgruppe der Natur- und Umweltinteressierten besser anzusprechen.

Wassermühle Karoxbostel, Sanierung des Schweinehauses

Leader-Region - Saniertes Schweinehaus an der Wassermühle Karoxbostel

Wassermühle Karoxbostel, Sanierung des Schweinehauses

Projektträger:

Wassermühle Karoxbostel e. V.

Zeitraum:

November 2016 bis Mai 2017

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

50.000 Euro

Der letzte Eigentümer der Wassermühle Karoxbostel starb 2011 ohne direkte Erben zu hinterlassen. Es bestand die akute Gefahr, dass das gesamte Ensemble abgerissen wird. Daraufhin gründete sich ein Verein und erwarb 2012 das Gelände mit dem Ziel die Wassermühle Karoxbostel zu einem kulturellen Mittelpunkt und außerschulischen Lernstandort für alle Generationen zu entwickeln. Bereits in der letzten EU-Förderperiode wurden Teilprojekte an der Wassermühle Karoxbostel durch die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK gefördert, um dieses Ziel als einer von vielen Förderern und Sponsoren zu unterstützen.

Inzwischen ist der Verein Wassermühle Karoxbostel der größte Mühlenverein Deutschlands und wurde im Februar 2017 für die vorbildliche Restaurierung des Ensembles mit dem Landespreis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet.

Als wichtiges Element im Gebäude-Ensemble steht nun noch die Sanierung des ehemaligen Schweinehauses an. Um den steigenden Nutzungsinteressen gerecht zu werden und die Möglichkeit zu haben das Angebotsspektrum in den Bereichen Kultur, Natur, Umwelt und Bildung weiter auszubauen, wird der Platz im ehemaligen Schweinehaus dringend zusätzlich benötigt. Im Gebäude werden ein Gruppenraum und eine Werkstatt entstehen. Der Gruppenraum ist für kleinere Veranstaltungen und Projekte von Musikern und Kulturschaffenden geeignet. In der Werkstatt sollen alte Handwerkstechniken erlernt werden können und Kinder sowie Erwachsene die Möglichkeit haben Natur- und Umweltprojekte durchzuführen.

Weitere Informationen: