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Ihre Projektidee

Projektidee Leader Region

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Der Grundgedanke bei dem europäischen Förderprogramm „Leader“ ist, dass die Menschen vor Ort ihre Region mit guten Projekten mitgestalten. Ihre Idee sollte somit natürlich einen Bezug zur Region haben und einen Beitrag zu den Zielen leisten, die sich die Region gesetzt hat.

Die Ziele der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK sind im sogenannten „Regionalen Entwicklungskonzept“, kurz REK, verschriftlicht. In diesem Konzept sind auch die Grundlagen zur Projektauswahl und die Rahmenbedingungen zur Leader-Förderung beschrieben. Im Rahmen des Zwischenberichtes zur Selbstevaluierung wurden geringfügige Änderungen im REK vorgenommen. Diese Änderungen können hier nachgelesen werden.

Wenn Sie eine Idee für ein Projekt haben, dann können Sie sich jederzeit gerne an die Regionalmanagerin wenden. Sie informiert Sie gerne über den Leader-Prozess und berät Sie zu Ihrer Projektidee. Gemeinsam mit Ihnen kann Ihre Projektidee dann weiter qualifiziert werden. Als Grundlage zur Erfassung und zur Bewertung Ihrer Projektidee, dient der sogenannte Projektsteckbrief.

Sobald Ihr Projekt umsetzungsreif ist wird dieses anhand eines Kriterienkataloges bewertet und der Lokalen Aktionsgruppe, dem Entscheidungsgremium der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK, zur Entscheidung vorgelegt.

Downloads:

Erhalt der alten Handwerkstechnik des Brauens

Leader-Region - Erhalt des Handwerks des Brauens
Hopfen (Symbolbild)

Erhalt der alten Handwerkstechnik des Brauens

Projektträger:

Wassermühle Karoxbostel e. V.

Zeitraum:

Mai 2019 bis Juni 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

2.673 Euro

Das traditionelle und alte Handwerk des Brauens soll für die Region erhalten bleiben und gezeigt werden. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde auch noch gebraut, aber inzwischen ist keine Brauerei mehr in der Region vorhanden. Nach wie vor ist aber in den Ortschaften, zum Beispiel in Karoxbostel, noch sehr viel verwilderter Hopfen zu finden. Um dieses alte Handwerk wieder zu beleben wird durch den Verein Wassermühle Karoxbostel eine kleine Brauanlage installiert und mit dieser dann für die vereinseigenen Veranstaltungen und besondere Anlässe eigenes Mühlenbier gebraut. Um dieses Handwerk an­schaulich zu vermitteln, sollen unter anderen auch Kurse für Interessierte angeboten werden.

Weitere Informationen:

Deichsicherheit und Freizeitnutzung – Hinweistafeln und Bodenmarkierungen am Elbe- und Ilmenaudeich

Leader-Region - Radfahrer am Deich
Foto: Ralf Meister

Deichsicherheit und Freizeitnutzung – Hinweistafeln und Bodenmarkierungen am Elbe- und Ilmenaudeich

Projektträger:

Landkreis Harburg (in Kooperation mit dem Landkreis Lüneburg und dem Artlenburger Deichverband)

Zeitraum:

März 2019 bis März 2020

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

9.346 Euro

Die Landkreise Lüneburg und Harburg weisen Teile der Deichverteidigungswege an der Elbe und der Ilmenau, die im Eigentum des Artlenburger Deichverbandes sind, als touristische Radwanderwege aus. In den vergangenen Jahren gab es immer mal wieder Konflikte zwischen den Aktivitäten rund um den Deichschutz und der Freizeitnutzung. Um dieses zukünftig zu verhindern und mehr Verständnis und Akzeptanz zwischen den unterschiedlichen Nutzern zu schaffen, sollen entlang der Deichanlagen an Elbe und Ilmenau Hinweisschilder und Bodenpiktogramme installiert werden. Damit soll niedrigschwellig auf den Hochwasserschutz und die Arbeit der Deichverbände aufmerksam gemacht werden und für eine gegenseitige Rücksichtnahme sensibilisiert werden.

Naturnahes Kanuwandern an der Luhe: Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen

Leader Region - Kanu auf dem Wasser

Naturnahes Kanuwandern an der Luhe: Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen

Projektträger:

Samtgemeinde Salzhausen, stellvertretend für die Stadt Winsen (Luhe) und die Samtgemeinde Amelinghausen (Kooperationsprojekt mit der Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide)

Zeitraum:

März 2019 bis Januar 2020

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

8.648 Euro

Als erster Schritt wurde im Rahmen eines Projektes gemeinsam mit vielen Akteuren aus den unterschiedlichsten Bereichen ein Konzept für die Luhe ausgearbeitet, dass als ein Ergebnis einen umfangreichen Maßnahmenkatalog beinhaltet.

Verschiedene Maßnahmen aus dem Konzept zur Verbesserung der Kommunikation sollen nun im Rahmen eines gemeinsamen Folgeprojektes umgesetzt werden. Ziel ist es die Kanuten über die Umwelt und die schützenswerte Natur der Luhe zu informieren und dafür zu sensibilisieren. So soll ein angemessenes Verhalten zum Wohle der Natur befördert und Nutzungskonflikte vermieden werden. Im Rahmen des Projektes sollen unter anderen ein einheitlicher Informationsflyer und eine wasserfeste Luhe-Karte zur Mitgabe im Kanu entwickeln und produziert werden. Außerdem sollen z. B. an Gefahrenstellen Hinweisschilder installiert werden und alle offiziellen Ein- und Ausstiegsstellen einheitlich markiert werden.

Einrichtung von „Notfall(treff)punkten“ in der Samtgemeinde Elbmarsch

Leader-Region - Einrichtung von Notfallpunkten in der Samtgemeinde Elbmarsch
Karte: Samtgemeinde Elbmarsch

Einrichtung von „Notfall(treff)punkten“ in der Samtgemeinde Elbmarsch

Projektträger:

Samtgemeinde Elbmarsch

Zeitraum:

Februar 2019 bis Juni 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

10.319 Euro

Notfallpunkte oder auch Notfalltreffpunkte sind kleine Schilder zum Beispiel an Bänken, Hütten oder Pfosten, die diese Standorte kennzeichnen. Für die Kennzeichnung werden die Buchstaben der Autokenn­zeichnung, ein Kürzel für die jeweilige Kommune und eine fortlaufende dreistellige Nummer verwendet. Sollte man in Not geraten, kann beim Notruf diese Kennzeichnung angegeben werden. Die Notfallpunkte sind in der zuständigen Rettungsleitstelle hinterlegt und hilft so den Rettungsdiensten den Standort schnell zu finden.

Die Notfallpunkte helfen somit in einer Notlage damit den Standort schnell und einfach bestimmen zu können, wo ansonsten eine andere Orientierung nur schwer möglich ist. Notfallpunkte sind also beispielsweise an Wegen zu finden, wo keine Straßenschilder sind. Durch die Niedersächsischen Landesforsten bestehen bereits Notfallpunkte im Bereich des Landeswaldes, allerdings ist der überwiegende Teil der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK nicht bewaldetes Gebiet. Impulsgeber für die Ausweitung dieser Idee auf die gesamte Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK war der Seniorenbeirat des Landkreises Harburg, durch den von der Idee an sich und von positiven Erfahrungen aus anderen Regionen berichtet wurde.

Im Vordergrund steht bei der Projektidee der präventive Ansatz zu mehr körperlicher Bewegung auch außerhalb des nahen Lebensumfelds zu motivieren, insbesondere auch für ältere Menschen. Die Notfallpunkte sind dabei ein wichtiges Element, um ein Sicherheitsgefühl zu schaffen und so dazu beizutragen, dass Spaziergänge, Wanderungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sorgloser und regelmäßiger durchgeführt werden können. Dies gilt natürlich gleichermaßen auch für die Gäste in der Region. Nach der erfolgten Umsetzung der Projekte in den Gemeinden Stelle und Seevetal, werden nun weitere 19 Notfallpunkte in der Samtgemeinde Elbmarsch installiert. Neben den Notfallpunktschildern werden die Standorte auch mit Bänke ausgestattet. Die Notfallpunkte der Samtgemeinde Elbmarsch wurden parallel zu denen der Stadt Winsen (Luhe) erarbeitet und die Standorte in den angrenzenden Bereichen untereinander abgestimmt. Nun erfolgt die Umsetzung zeitgleich mit dem Projekt der Stadt Winsen (Luhe).

Anbau der Turnhalle Stove für neue Bewegungsangebote

Leader-Region - Planung des Anbaus an der Turnhalle in Stove
Ansichten © Gemeinde Drage

Anbau der Turnhalle Stove für neue Bewegungsangebote

Projektträger:

Gemeinde Drage

Zeitraum:

Februar 2019 bis Juli 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

54.500 Euro

Die Gemeinde Drage stellt für dem Turn- und Sportverein Schwinde die Turnhalle Stove zur Verfügung. Ziel dieses Projektes ist es die Turnhalle Stove mit einem Anbau mit rund 58 Quadratmetern zu erweitern, um so einen multifunktionalen Raum zu schaffen, in dem neue Angebote im Bereich des Präventions-, Gesundheits- und Betriebssports stattfinden können. Der zusätzliche Platz wird dringend benötigt, da die Hallenzeiten so ausgelastet sind, dass mit dem jetzigen Raumangebot keine weiteren Angebote mehr möglich sind. Zudem stellen die neuen Angebote auch neue Anforderungen an die Räumlichkeiten, z. B. in Bezug auf den Bodenbelag, die so nicht in der bestehenden Halle zu verwirklichen wären.

Stärkung der klimafreundlichen Mobilität durch den Ausbau von Abstellmöglichkeiten für Fahrräder

Leader Region - Fahrradbügel

Stärkung der klimafreundlichen Mobilität durch den Ausbau von Abstellmöglichkeiten für Fahrräder

Projektträger:

Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

Februar 2019 bis Juni 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

13.230 Euro

Die steigende Nachfrage und das wachsende Interesse das Fahrrad als Fortbewegungsmittel zu benutzen und es am Zielort gut und sicher abstellen zu können, geben den Anlass die Abstellmöglichkeiten in der Stadt Winsen (Luhe) auszubauen. Insgesamt werden an dreizehn Standorten, überwiegend in den Ortsteilen der Stadt Winsen (Luhe), 132 neue Fahrradbügel installiert. Es werden neue Standorte mit Fahrradbügeln ausgestattet und zum Teil bestehende Standorte ergänzt. An einigen Standorten werden auch „Felgenkiller“ ersetzt. Als Modell wird der sich im Zuge des Projektes „Bügel your Bike“ bewährte Anlehnbügel mit Querholm verwendet.

„Bügel your Bike 2.0“ – Fahrradabstellanlagen an den weiterführenden Schulen

Leader-Region - Neues Projekt des Landkreises Harburg
Foto: Landkreis Harburg

„Bügel your Bike 2.0“ – Fahrradabstellanlagen an den weiterführenden Schulen

Projektträger:

Landkreis Harburg (Kooperationsprojekt mit der Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide)

Zeitraum:

Februar 2019 bis Juni 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

70.000 Euro

Der Landkreis Harburg strebt die Zertifizierung zur „fahrradfreundlichen Kommune“ in den kommenden Jahren an. Mit dem Projekt „Bügel your Bike“ wurden im letzten Jahr, ebenfalls in Kooperation mit der Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide, bereits 792 Fahrradbügel beschafft und aufgestellt. Als weiteres Projekt sollen nun neue, qualitativ hochwertige Reihenabstellanlagen an den weiterführenden Schulen IGS Seevetal-Hittfeld, Gymnasium Winsen (Luhe), Oberschule Stelle, Gymnasium Salzhausen, Oberschule Salzhausen, Hauptschule Tostedt und Realschule Tostedt aufgestellt werden. Die alten „Felgenkiller“ werden damit beseitigt und bessere Abstellmöglichkeiten geschaffen, die auch mehr Räder aufnehmen können.

„Notfall(treff)punkten“ jetzt auch in der Stadt Winsen (Luhe) und ihren Ortsteilen

Notfalltreffpunkt am Stöckter Hafen - Leader Region

„Notfall(treff)punkten“ jetzt auch in der Stadt Winsen (Luhe) und ihren Ortsteilen

Projektträger:

Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

Februar 2019 bis Juni 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

2.727 Euro

Die Stadt Winsen (Luhe) schließt sich den Gemeinden Stelle und Seevetal mit ihren 28 Notfallpunkten an. Die Verwaltung hat in den letzten Monaten das von dem Seniorenbeirat des Landkreises Harburg initiierte Projekt umgesetzt. Im Vordergrund steht bei der Projektidee der präventive Ansatz zu mehr körperlicher Bewegung auch außerhalb des nahen Lebensumfelds zu motivieren, insbesondere auch für ältere Menschen. Die Notfallpunkte sind dabei ein wichtiges Element, um ein Sicherheitsgefühl zu schaffen und so dazu beizutragen, dass Spaziergänge, Wanderungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sorgloser und regelmäßiger durchgeführt werden können. Dies gilt natürlich gleichermaßen auch für die Gäste in der Region. Das Projekt wurde zu 50% aus den Fördermitteln der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK  finanzieret. An der Auswahl der Standorte im Winsener Stadtgebiet und in den Ortsteilen waren unter anderem die ADFC-Ortsgruppe Winsen (Luhe), der Wanderverein und der Seniorenbeirat sowie die Ortsvorsteher beteiligt.

Notfallpunkte oder auch Notfalltreffpunkte sind kleine Schilder zum Beispiel an Bänken, Hütten oder Pfosten, die diese Standorte kennzeichnen. Für die Kennzeichnung werden die Buchstaben der Autokennzeichnung, ein Kürzel für die jeweilige Kommune und eine fortlaufende dreistellige Nummer verwendet. Sollte man in Not geraten, kann beim Notruf diese Kennzeichnung angegeben werden. Die Notfallpunkte sind in der zuständigen Rettungsleitstelle hinterlegt und hilft so den Rettungsdiensten den Standort schnell zu finden.

Bürgermeister Wiese in seiner doppelten Funktion als Bürgermeister der Stadt Winsen (Luhe) und Vorsitzende der Leader-Region bedankte sich persönlich bei Ulrich Thurow der als Mitglied des Kreisseniorenbeirats die Idee der Notfallpunkte in die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK und die Stadt Winsen (Luhe) einbrachte und von den positiven Erfahrungen aus anderen Regionen berichtete.

Die Notfallpunkte der Stadt Winsen (Luhe) wurden parallel zu denen der Samtgemeinde Elbmarsch erarbeitet und die Standorte in den angrenzenden Bereichen untereinander abgestimmt. Das Projekt der Samtgemeinde Elbmarsch befindet sich noch in der Umsetzung.

Blühende Landschaften in Winsen (Luhe) – Gemeinsam stark gegen das Insektensterben

Leader-Region - Projekt "Blühende Landschaften" (Symbolbild)
Blühende Landschaften (Symbolbild)

Blühende Landschaften in Winsen (Luhe) – Gemeinsam stark gegen das Insektensterben

Projektträger:

Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

Februar 2019 bis Juni 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

4.330 Euro

Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren, aber auf Feldern und Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es häufig immer weniger. Auf zehn öffentlichen Grünflächen mit einer Gesamtfläche von 3.940 Quadratmetern will die der Stadt Winsen (Luhe) blühende Landschaften daher anlegen. Diese ausgewählten Flächen werden mit zum Standort passenden einheimischen mehrjährigen Blumenmischungen bepflanzt. Darüber hinaus werden punktuell Insektenhotels aufgestellt.

Einrichtung eines Bürgerbusses in Bardowick

Leader-Region - Bürgerbus in der Samtgemeinde Bardowick gestartet
Foto: Samtgemeinde Bardowick

Einrichtung eines Bürgerbusses in Bardowick

Projektträger:

Samtgemeinde Bardowick

Zeitraum:

Januar 2019 bis Februar 2020

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

31.833 Euro

Bereits Ende 2017 wurden Freiwillige gesucht und auch gefunden, die einen Bürgerbus oder ein Bürgerauto ehrenamtlich fahren würden. Daraus hat sich ein Arbeitskreis gebildet, der die Ausgestaltung, einen möglichen Bedarf, Ziele und Hindernisse eines solchen Angebotes thematisiert hat. Ziel ist es nun, einen Bürgerbus im Sinne eines kommunalen Fahrdienstes zur Verbesserung der Mobilität in der Samtgemeinde Bardowick zu etablieren.  Der kommunale Fahrdienst ist eine freiwillige Einrichtung der Samtgemeinde, die ohne wirtschaftlichen und konzessionsrechtlichen Hintergrund für einen definierten / bedürftigen Personenkreis eine Beförderungsmöglichkeit darstellt. Der Bürgerbus ist zum 01. Februar 2019 gestartet und innerhalb der einjährigen Testphase sollen Erfahrungen zum tatsächlichen Bedarf gesammelt und daraus die zukünftige Entwicklung abgeleitet werden.

Die Nutzung des Bürgebusses steht bedürftigen Personen und ihren Begleitpersonen kostenlos zur Verfügung. Bei der Samtgemeindeverwaltung oder in den Gemeindeverwaltungen der Mitgliedsgemeinden muss dafür vor der ersten Fahrt eine Mitnahmeberechtigung beantragt werden. Aber dann kann es auch schon los gehen: Fahrt telefonisch anmelden und mobil sein! Der Bürgerbus wird durch ehrenamtlich Fahrer und Fahrerinnen erst ermöglicht. Wenn auch Sie Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit haben – weitere Engagierte werden gesucht!

Als Ansprechpartnerinnen stehen seitens der Samtgemeinde Bardowick gerne Frau Seibert unter der Telefonnummer 04131-1201768 oder per E-Mail unter c.seibert@samtgemeinde-bardowick.de und Frau Reers, telefonisch unter 04131-120143 oder per E-Mail unter e.reers@samtgemeinde-bardowick.de zur Verfügung.

Erstellung einer Broschüre zur Seevengeti und zur Schachbrettblume

Leader-Region - Buch zur Unteren Seeveniederung fertig gestellt

Erstellung einer Broschüre zur Seevengeti und zur Schachbrettblume

Projektträger:

Karo Creativ Süd / KCS GmbH

Zeitraum:

Januar 2019 bis April 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

5.672 Euro

Insbesondere die Schachbrettblume ist eine besondere botanische Kostbarkeit im Naturschutzgebiet „Untere Seeveniederung“. Das Thema der Schachbrettblume hat Potenzial für weitere Angebote und bessere Vermarktung. Um diese Besonderheit der Leader-Region und insbesondere der Gemeinden Seevetal und Stelle den Menschen in der Region selbst, aber auch Gästen näher zu bringen, soll nun eine Broschüre dazu entstehen. In dieser sollen Informationen zur Seeveniederung, Seevengeti, Junkernfeld, Schachbrettblume, Tier und Natur anschaulich vermittelt werden. Darüber hinaus sollen die Inhalte als Präsentationsmaterial ausgearbeitet werden. Ziel ist es so den sanften, naturverträglichen Tourismus zu fördern und zu animieren eine Wanderung oder eine Fahrradtour ist das Naturschutzgebiet zu unternehmen.

Das Buch ist ab sofort erhältlich bei der Tourist-Information Winsener Elbmarsch im Winsener Marstall, im Rathaus der Gemeinde Seevetal an der Kirchstraße in Hittfeld, in der Bücherei Stelle am Rathaus, bei Lünsmann Lotto und Pressefachgeschäft, Unter den Linden 1, in Stelle, bei ABC Buchhandel, Harburger Straße 1, in Stelle und direkt beim Verlag KCS, Harburger Straße 4, in Stelle.

Ausbau der gemeinsamen Tourist-Information

Leader-Region - Logo der Tourist-Information Winsener Elbmarsch

Ausbau der gemeinsamen Tourist-Information

Projektträger:

Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

Dezember 2018 bis Juni 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

39.558 Euro

Die Tourist-Information Winsener Elbmarsch ist zuständig für die Stadt Winsen (Luhe), die Gemeinden Seevetal und Stelle sowie die Samtgemeinde Elbmarsch und befindet sich seit 2006 im Winsener Marstall. Der Marstall ist ein mehrfach genutztes Gebäude. Neben der Tourist-Information befinden sich hier die Stadtbücherei, das Heimat­museum und seit zwei Jahren zusätzlich ein Veran­stal­tungs­raum. Die Anzahl der zu bear­bei­tenden Anfragen und auch die Zahl der zu präsen­tierenden touristischen Angebote und Leistungen sind in den Jahren deutlich ge­stiegen. Aus dieser Situation ist das Projekt „Ausbau der gemeinsamen Tourist-Information“ entstanden, welches auch eins der vier Leitprojekte der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK ist. Ziel ist es eine zukunftsorientierte, moderne und funktionale Tourist-Information zu schaffen. Damit sollen dann auch die Voraussetzungen für eine Zertifizierung mit dem sogenannten „roten i“ des Deutschen Tourismus Verbandes geschaffen werden.

Erstellung eines regionalen Kochbuchs

Erstellung eines regionalen Kochbuchs

Projektträger:

Karo Creativ Süd / KCS GmbH

Zeitraum:

November 2018 bis April 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

5.784 Euro

Es soll ein Kochbuch mit schmackhaften regionalen Rezepten sowie zusätzlichen wissenswerten Informationen zu Produkten und Einkaufsmöglichkeiten aus der Region erstellt werden. Inhaltlich werden neben vielen wissenswerten Informationen zu den zugrundeliegenden Nahrungsmitteln wie beispielsweise Rhabarber, Kräutern, Bohnen, Tomaten, Rote Bete, Spinat, Kartoffeln, Beeren, Milch, Eiern, Gurken oder Fisch und Fleisch zahlreiche abwechslungsreiche Rezeptideen aus der Elbmarsch und Bardowick präsentiert. Mit dem Kochbuch soll in der Region bekannt gemacht werden welche tollen Produkte es direkt vor Ort gibt und was man damit alles in der Küche zaubern kann. Dies stärkt auch die Identifikation mit der Region. Zudem kann das Kochbuch auch ein toller Botschafter für die Region werden und Gästen zeigen was die Region zu bieten hat.

Real, Digital, Vital, Genial – Entwicklung von 7 Erlebnisstationen entlang des Luhe-Radweges

Leader-Region - Projekt der Stadt Winsen (Luhe) entlang des Luhe-Radwegs
© arentz förster bocks OHG/Iseo

Real, Digital, Vital, Genial – Entwicklung von 7 Erlebnisstationen entlang des Luhe-Radweges

Projektträger:

Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

November 2018 bis Mai 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

71.785 Euro

Auf einem ca. 15 km langen Abschnitt des Luhe-Radwegs sollen zwischen Hoopter Elbdeich bis nach Bahlburg insgesamt sieben Erlebnisstationen entstehen. An den Stationen wird die Region durch eine App mit ganz unterschiedlichen Highlights erlebbar. Die Erlebnisstationen sind gleichermaßen digital, spielerisch und informativ und sind teilweise mit Filmen und teilweise auch mit einer extra Augmented Reality-Programmierung ausgestattet.

Augmented Reality, kurz AR, ist seit dem Spiel „Pokémon GO“ vielen Menschen ein Begriff. Dabei handelt es sich um eine App, die real Sichtbares mit Informationen auf dem Smartphone anreichert. Durch die Kamera des Smartphones wird ein bestimmtes Objekt z. B. eine Sehenswürdigkeit erfasst (dieses Objekt ist dann der sogenannte „Marker“) und es werden dann als Folge der Objekterkennung Informationen angezeigt. Anstatt Text und Bild kann so z. B. auch ein Film abgespielt werden. Zusätzlich gibt es auch animierte Lösungen, so dass im Bild Objekte oder Tiere erscheinen, mit denen dann interagiert werden kann.

An jeder Station wird eine Tafel mit allgemeinen erklärenden Hinweisen wie dem Download der App und zusätzlich mit individuellen Informationen zur jeweiligen Station vorhanden sein. Ein wichtiger Aspekt bei der Planung der Inhalte der einzelnen Stationen ist es, dass jede Station autark funktioniert und somit jederzeit an jeder Station ein Einstieg erfolgen kann. Die Inhalte der Stationen werden teilweise mit Filmen mit Ton / Sprecher oder mit einer aufwendigen Programmierung vermittelt. „Luhi“, das Maskottchen der Stadt Winsen (Luhe), wird die einzelnen Stationen als Figur mit begleiten.

Schaffung von Tonanlagen im Helbach-Haus, Fleester Hoff und Dorfhaus Maschen

Leader-Region - Das Dorfhaus in Maschen
Foto: Gemeinde Seevetal

Schaffung von Tonanlagen im Helbach-Haus, Fleester Hoff und Dorfhaus Maschen

Projektträger:

Gemeinde Seevetal

Zeitraum:

Juli 2018 bis Oktober 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

31.997 Euro

Alle drei Dorfgemeinschaftshäuser befinden sich grundsätzlich in einem gepflegten Zustand und werden vielfältig durch unterschiedliche Nutzer(gruppen) genutzt. Das Helbach-Haus befindet sich im Zentrum von Meckelfeld und bietet vielen Einrichtungen unter einem Dach Platz. Das Dorfgemeinschaftshaus Fleester Hoff in Fleestedt liegt ebenfalls zentral und ist gut erreichbar. Es wird regelmäßig von verschiedenen Seniorengruppen, Treffen der Dorfgemeinschaft und für verschiedene Sitzungen genutzt. Die Räumlichkeiten des Dorfhauses Maschen werden überwiegend durch die Dorfgemeinschaft und private Vermietungen genutzt.

Die Ton- und Musikanlagen in den drei Dorfgemeinschaftshäusern sind sehr veraltet und zum Teil bereits defekt. Eine Instandsetzung ist nicht mehr möglich, die Anlagen müssen komplett ersetzt werden. In den Räumlichkeiten der drei Häuser sollen neue, zeitgemäße und qualitativ hochwertige Tonanlagen angeschafft und dauerhaft installiert werden. Dadurch werden die bestehenden Angebote und Nutzungen verbessert und es entfallen auch die bisher notwendigen hohen Zusatzkosten für die Anmietung des notwendigen Equipments. Durch die neuen technischen Anlagen werden auch neue Angebote in den drei Dorfgemeinschaftshäusern ermöglicht. Es besteht bereits großes Interesse seitens der Dorfgemeinschaften, der örtlichen Politik, aber auch von Privatleuten, Firmen und Kunstschaffenden, in diesen Häusern verschiedene Veranstaltungen wie beispielsweise Konzerte, (Film-)Vorträge, Tanzveranstaltungen oder Informations- und Diskussionsveranstaltungen durchzuführen, was zurzeit aufgrund der mangelnden Technik nur schwer oder gar nicht möglich ist. Durch die neuen Anlagen mit Mikrofonen werden die Vortragenden besser verstanden und es wird auch möglich sein bei Diskussionen und Vorträgen die Zuhörer besser einzubinden und teilnehmen zu lassen.

 

Einrichtung von „Notfall(treff)punkten“ in der Gemeinde Seevetal

Leader-Region - Notfallpunkt in der Gemeinde Seevetal
Foto: Gemeinde Seevetal

Einrichtung von „Notfall(treff)punkten“ in der Gemeinde Seevetal

Projektträger:

Gemeinde Seevetal

Zeitraum:

Juli 2018 bis Oktober 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

3.829 Euro

Notfallpunkte oder auch Notfalltreffpunkte sind kleine Schilder zum Beispiel an Bänken, Hütten oder Pfosten, die diese Standorte kennzeichnen. Für die Kennzeichnung werden die Buchstaben der Autokenn­zeichnung, ein Kürzel für die jeweilige Kommune und eine fortlaufende dreistellige Nummer verwendet. Sollte man in Not geraten, kann beim Notruf diese Kennzeichnung angegeben werden. Die Notfallpunkte sind in der zuständigen Rettungsleitstelle hinterlegt und hilft so den Rettungsdiensten den Standort schnell zu finden.

Die Notfallpunkte helfen somit in einer Notlage damit den Standort schnell und einfach bestimmen zu können, wo ansonsten eine andere Orientierung nur schwer möglich ist. Notfallpunkte sind also beispielsweise an Wegen zu finden, wo keine Straßenschilder sind. Durch die Niedersächsischen Landesforsten bestehen bereits Notfallpunkte im Bereich des Landeswaldes, allerdings ist der überwiegende Teil der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK nicht bewaldetes Gebiet. Impulsgeber für die Ausweitung dieser Idee auf die gesamte Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK war der Seniorenbeirat des Landkreises Harburg, durch den von der Idee an sich und von positiven Erfahrungen aus anderen Regionen berichtet wurde.

Im Vordergrund steht bei der Projektidee der präventive Ansatz zu mehr körperlicher Bewegung auch außerhalb des nahen Lebensumfelds zu motivieren, insbesondere auch für ältere Menschen. Die Notfallpunkte sind dabei ein wichtiges Element, um ein Sicherheitsgefühl zu schaffen und so dazu beizutragen, dass Spaziergänge, Wanderungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sorgloser und regelmäßiger durchgeführt werden können. Dies gilt natürlich gleichermaßen auch für die Gäste in der Region. Nach der erfolgten Umsetzung des Projektes in der Gemeinde Stelle, werden nun weitere 20 Notfallpunkte in der Gemeinde Seevetal installiert. Neben den Notfallpunktschildern werden auch an den Standorten Bänke aufgestellt.

Wiederherstellung des Wasserantriebs der Sägerei an der Wassermühle Karoxbostel

Leader-Region - Antriebswelle der Sägerei der Wassermühle Karoxbostel

Wiederherstellung des Wasserantriebs der Sägerei an der Wassermühle Karoxbostel

Projektträger:

Wassermühle Karoxbostel e. V.

Zeitraum:

April 2018 bis Juni 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

21.537 Euro

Die 1900 erbaute Sägerei mit einem Venezianischen Gatter wurde ursprünglich mittels einer 30 Meter langen, frei über den Hof verlaufenden Welle durch das oberschlächtige Wasser­rad der Mühle angetrieben. Noch in den 1960er Jahren bestand dieser Antrieb. Als der Verein Wassermühle Karoxbostel e.V. 2012 das Denkmal-Ensemble erwarb, waren Mühle und Sägerei zu Ruinen verfallen. Vom ursprünglichen Antrieb waren nur noch Reste vorhanden. Seit September 2014 wird in der voll­ständig restaurierten Mühle wieder Schrot und Mehl gemahlen. Die ebenfalls restaurierte Sägerei wurde im August 2016 eingeweiht. Seither werden dort wieder Bretter, Bohlen und Balken gesägt. Allerdings wird das Venezianische Gatter bisher durch einen Elektromotor angetrieben.

Nun wird im Rahmen dieses Projekte der ursprüngliche Antrieb der Sägerei nach den Original- Bauplänen wieder­hergestellt, um so die Sägerei wieder mit Wasserkraft betreiben zu können. Damit wird der originale Antrieb des Denkmals wieder­hergestellt und es wird auch möglich die vielfältige Nutzung von Wasserkraft anschaulich zu zeigen. Dies ist auch ein wichtiger Bausteine für die Wassermühle als außerschulischen Lernort in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Weitere Informationen:

Qualifizierung der SamBa-Touren durch Ladestationen für Elektrofahrräder

Leader-Region - Neue Ladestation für Elektrofahrräder in Bardowick

Qualifizierung der SamBa-Touren durch Ladestationen für Elektrofahrräder

Projektträger:

Samtgemeinde Bardowick

Zeitraum:

März 2018 bis Juni 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

28.455 Euro

Im Jahr 2011 wurden drei SamBa-Touren von der Samtgemeinde Bardowick entwickelt. Die drei Touren sind unterschiedlich lang und führen an den Sehenswürdigkeiten in der Samtgemeinde entlang. Die Touren werden gut angenommen und es wurde festgestellt, dass insbesondere im Flecken Bardowick auch viele Touristen aus der Stadt Lüneburg mit Fahrrädern ankommen, um den historischen Rundgang in Bardowick zu erleben. Bardowick ist somit ein guter Ausgangspunkt, um die dortigen Besucher auch weiter in die Region zu führen.

An Orten mit Aufenthaltsqualität wurden nun Ladestationen für Elektrofahrräder installiert. Während das Akku lädt, kann man sich derweil beispielsweise in Bardowick am St. Nikolaihof aufhalten und die besonderen historischen Sehenswürdigkeiten erleben oder eine Erholungspause am Barumer See einlegen. Insgesamt an sieben Orten wurden an den Radrouten im Samtgemeindegebiet abschließbare Ladestationen entstehen, jeweils drei pro Standort. Die Nutzung ist kostenlos. In Kürze werden die weißen Ladestationen noch farblich gestaltet.

An den Radtouren sowie in den Orten wurden punktuell Hinweise in Form von Aufklebern und kleinen Schildern installiert, die den Weg zur nächstgelegenen Ladestation weisen. Auch in der neuen Radwanderkarte sind die Ladestationen selbstverständlich verzeichnet. Ebenfalls bestehen nun auch Wegweiser an den Verbindungswegen, die die SamBa-Touren mit den Rad- und Freizeitrouten der Winsen (Luhe) verbinden.

„Bügel your Bike“ – Neue Fahrradbügel für die Region

Leader-Region - Neue Fahrradbügel im Winsener Eckermannpark vom Projekt "Bügel your Bike"

„Bügel your Bike“ – Neue Fahrradbügel für die Region

Projektträger:

Landkreis Harburg (Kooperationsprojekt mit der Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide)

Zeitraum:

Februar 2018 bis Juni 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

9.372 Euro

Der Landkreis Harburg strebt die Zertifizierung zur „fahrradfreundlichen Kommune“ in den kommenden Jahren an. Vor diesem Hintergrund möchte der Landkreis Harburg mit diesem Projekt die Förderung von qualitativ hochwertigen Abstellanlagen umsetzen, indem insgesamt 792 Fahrradbügel beschafft und aufgestellt werden.

Somit wurden in der Stadt Winsen (Luhe), der Samtgemeinde Elbmarsch, der Gemeinde Stelle und der Gemeinde Seevetal Fahrradbügel neu an öffentlich zugänglichen Orten aufgestellt. Eingebunden ist auch die zum Landkreis Lüneburg gehörende Samtgemeinde Bardowick, so dass die gesamte Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK berücksichtigt ist. In der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK sind so 417 Fahrradbügel entstanden. In der benachbarten Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide wurden weitere 375 Fahrradbügel installiert. Als Modell wurden sogenannte Anlehnbügel mit Querholm aus feuerverzinktem Stahl gewählt, an dem die Fahrräder am Fahrradrahmen an- bzw. abgeschlossen werden und somit vor Diebstahl besser geschützt sind. Die neuen Fahrradbügel wurden an öffentlichen, viel frequentierten Standorten verbaut, wie zum Beispiel an Bahnhöfen, Kirchen, Rathäusern, Bushaltestellen, Spielplätzen, Tourist-Informationen, Kindertagesstätten, Rastplätzen, Freibädern, Jugendzentren und Sportplätzen.

Mit diesem Projekt erfolgte ein erster Schritt zur Umsetzung des im Oktober 2017 fertiggestellten Radverkehrskonzeptes des Landkreises Harburg. In Rahmen dieses umfangreichen Konzeptes wurden unter anderem die Bedarfe zusätzlicher Radabstellanlagen ermittelt.

Grundlagenstudie zum Leitprojekt „Touristische Potenziale des Elberadwegs besser nutzen“

Leader-Region - Grundlagenstudie zum Elberadweg fertig gestellt
Grafik: BTE

Grundlagenstudie zum Leitprojekt „Touristische Potenziale des Elberadwegs besser nutzen“

Projektträger:

Samtgemeinde Elbmarsch in Kooperation mit der Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

Januar 2018 bis Dezember 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

16.293 Euro

Im Zuge der Erstellung des Regionalen Entwicklungskonzeptes hat sich die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK auf vier sogenannte Leitprojekte verständigt, die den be­sonderen Fokus und Entwicklungsanspruch der Region darstellen. Ein Leitprojekt ist „Touristische Potenziale des Elbradwegs besser nutzen“. Der Elberadweg durchquert die Region ACHTERN-ELBE-DIEK auf rund 30 Kilometern zwischen Tespe, Gemeinde der Samtgemeinde Elbmarsch und Hoopte, Ortsteil der Stadt Winsen (Luhe). Ziel des Leitprojektes ist es das Potenzial des Elberadwegs besser zu nutzen und für zusätzliche Wert­schöpfung in der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK zu sorgen.

Dazu soll ein einheitliches und einfaches und sogleich auch innovatives und zukunftsweisendes  Informations­system entwickelt werden, welches die Besucher am Elberadweg über die Region und den aktuellen Standort informiert und auf nahegelegene Attraktions­punkte aufmerksam macht. Dazu soll die bestehende Wege­aus­schilderung gezielt um weitere Informationen ergänzt werden. Die Informationen sollen gleichermaßen für Urlauber wie auch für die Bewohner der Region und Tagesausflügler interessant sein. Es ist noch nicht festgelegt wie diese Informations­vermittlung sinn­voll umgesetzt werden kann und in den bisherigen Gesprächen mit unterschiedlichen Akteuren wurde deutlich, dass die Umsetzung durchaus komplex ist. Im Rahmen einer Grundlagenstudie sollen daher als erstes die notwendigen Grund­lagen­infor­mationen und Rahmen­be­dingungen ermittelt werden sowie grundlegende Handlungsempfehlungen für die Aus­ge­staltung des Informationssystems erarbeitet werden.

Da sich die Be­trachtung des gesamten Rad­wegenetzes der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK als zu umfangreich erweisen würde, wird zunächst der Bereich des Elberadweges als radtouristische Hauptroute der Region betrachtet werden. In einem zweiten Schritt ist vorgesehen, die gewonnenen Erkenntnisse auf die gesamte Leader-Region auszuweiten und so in der gesamten Region umzusetzen. Die Grundlagenstudie ist nun fertiggestellt und auf dessen Grundlage wird die Umsetzung des Leitprojektes nun weiter verfolgt.

  • Die Grundlagenstudie kann hier abgerufen werden.

Qualifizierung der Radstrecken aus der Freizeit- und Radwegekarte Winsen (Luhe)

Leader-Region - Beschilderung der Radrouten der Winsener Freizeitkarte

Qualifizierung der Radstrecken aus der Freizeit- und Radwegekarte Winsen (Luhe)

Projektträger:

Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

Dezember 2017 bis Juni 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

12.136 Euro

Für die Stadt Winsen (Luhe) wurde eine Freizeit- und Radwegekarte mit insgesamt sieben (Tages-) touren mit einer Streckenlänge von 17 bis 21 Kilometern erstellt. Diese ist kostenlos in der Tourist-Information Winsener Elbmarsch im Winsener Marstall erhältlich. Es besteht auch die Möglichkeit, die einzelnen Touren miteinander zu verbinden. Die Wegeführung berücksichtigt die An­bin­dung der Nachbarkommunen in der Leader-Region und bietet so eine Erweiterung des bestehenden Radwegenetzes. Die Ausarbeitung ist in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Winsen des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) erfolgt, welcher als ehrenamtlicher Begleiter bei der Planung und Ausführung maßgeblich unterstützt hat und sich auch bereit erklärt hat die Radwege regelmäßig zu überprüfen und eventuelle Mängel zur Behebung an die Stadt Winsen (Luhe) zu melden.

Zur Qualifizierung der Radtouren wurden diese mit einer ansprechenden Beschilderung ausgestattet. Dazu zählen ausführliche Haupt-Wegweiser mit dem bekannten Fahrradsymbol sowie kleinere Schilder mit den bunten Touren-Logos, die mit Richtungspfeilen und Kilometerangaben als Zwischenwegweiser dienen. Auch die entsprechenden Materialien, die zur Aufstellung benötigt werden, wie Pfosten und Schellen, sind Teil des Projektes. Zusätzlich wurden die Routen punktuell mit Sitzbänken ausgestattet, um so auf allen Routen schöne Pausenmöglichkeiten zu schaffen. Auch Informationstafeln wurden ergänzt, die Informationen thematisch passend zu den einzelnen Touren darstellen. So weisen diese beispielsweise auf naheliegende Sehenswürdigkeiten, Energieanlagen und gastronomische Einrichtungen hin. Für Kinder wird es auch kleine Rätsel an den Strecken geben, die die ganze Familie gemeinsam lösen kann.

Einrichtung von „Notfall(treff)punkten“ in der Gemeinde Stelle

Leader-Region - Notfallpunkt mit Bank in der Gemeinde Stelle
Foto: Marion Taake

Einrichtung von „Notfall(treff)punkten“ in der Gemeinde Stelle

Projektträger:

Gemeinde Stelle

Zeitraum:

Oktober 2017 bis Mai 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

1.223 Euro

Notfallpunkte oder auch Notfalltreffpunkte sind kleine Schilder zum Beispiel an Bänken, Hütten oder Pfosten, die diese Standorte kennzeichnen. Für die Kennzeichnung werden die Buchstaben der Autokenn­zeichnung, ein Kürzel für die jeweilige Kommune und eine fortlaufende dreistellige Nummer verwendet. Sollte man in Not geraten, kann beim Notruf diese Kennzeichnung angegeben werden. Die Notfallpunkte sind in der zuständigen Rettungsleitstelle hinterlegt und hilft so den Rettungsdiensten den Standort schnell zu finden.

Die Notfallpunkte helfen somit in einer Notlage damit den Standort schnell und einfach bestimmen zu können, wo ansonsten eine andere Orientierung nur schwer möglich ist. Notfallpunkte sind also beispielsweise an Wegen zu finden, wo keine Straßenschilder sind. Durch die Niedersächsischen Landesforsten bestehen bereits Notfallpunkte im Bereich des Landeswaldes, allerdings ist der überwiegende Teil der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK nicht bewaldetes Gebiet. Impulsgeber für die Ausweitung dieser Idee auf die gesamte Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK war der Seniorenbeirat des Landkreises Harburg, durch den von der Idee an sich und von positiven Erfahrungen aus anderen Regionen berichtet wurde.

Im Vordergrund steht bei der Projektidee der präventive Ansatz zu mehr körperlicher Bewegung auch außerhalb des nahen Lebensumfelds zu motivieren, insbesondere auch für ältere Menschen. Die Notfallpunkte sind dabei ein wichtiges Element, um ein Sicherheitsgefühl zu schaffen und so dazu beizutragen, dass Spaziergänge, Wanderungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sorgloser und regelmäßiger durchgeführt werden können. Dies gilt natürlich gleichermaßen auch für die Gäste in der Region. Die erste Umsetzung erfolgte nun in der Gemeinde Stelle, aber auch bei den weiteren Kommunen der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK besteht Interesse an einer Umsetzung.

Zur Ausarbeit der Projektidee wurde bereits im Oktober 2016 eine begleitende Arbeitsgruppe initiiert, die sich zur Ausarbeitung des Projektes mehrfach getroffen hat. In dieser waren der Seniorenbeirat des Landkreises Harburg, die NABU Ortsgruppe Winsen e.V., der ADFC Kreisverband Harburg e.V., die Wanderfreunde Nordheide e.V. und die Gemeinde Stelle vertreten. In der Gemeinde Stellen sind nun zehn neue Notfallpunkte entstanden. Diese sind mit „WL“ für das Autokennzeichen des Kreises, „ST“ für Gemeinde Stelle und mit einer fortlaufenden dreistelligen Nummer, z. B. „001“, gekennzeichnet. Bei der Ausarbeitung der Standorte wurde sich nicht streng an den Gemeindegrenzen orientiert, sondern bewusst auch die angrenzenden Gebiete der Gemeinde Seevetal und der Stadt Winsen (Luhe) mit betrachtet, so dass auch jeweils auf deren Gebieten auch ein neuer Notfallpunkt entstanden ist. Zusätzlich wurden dort, wo noch keine Sitzgelegenheiten vorhanden waren, neue Bänke aufgestellt.

Studie Elektromobilität in der Region Lüneburg

Leader-Region - Studie Elektromobilität in der Region Lüneburg liegt vor
Grafik: EBP/PTV

Studie Elektromobilität in der Region Lüneburg

Projektträger:

Landkreis Osterholz, stellvertretend für die LEADER- und ILE-Regionen der Übergangsregion Lüneburg (Kooperationsprojekt der LEADER- und ILE-Regionen der Region Lüneburg)

Zeitraum:

Mai 2017 bis August 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

12.000 Euro

Ländliche Räume stehen vor der Herausforderung, die Mobilität für die Menschen vor Ort einerseits zu gewährleisten und diese gleichzeitig auch klimafreundlich und zukunftsorientiert auszurichten. In der Gesellschaft wird zudem generell nach alternativen Antriebsarten für den Straßenverkehr gesucht. Grund dafür sind die weiterhin hohen Schadstoffbelastungen durch Verbrennungsmotoren, die Endlichkeit fossiler Brennstoffe und ihre klimaschädliche Wirkung. Von den alternativen Antrieben sind Elektrofahrzeuge in ihrer technischen Reife bislang am weitesten entwickelt. In den deutschen Städten läuft ihre Verbreitung schneller als im ländlichen Raum. Im Rahmen einer Studie soll in diesem Zusammenhang das Thema Elektromobilität umfassend untersucht werden. Es handelt sich um ein Projekt in der Übergangsregion Lüneburg und umfasst somit elf Landkreise bzw. 18 Leader- und ILE-Regionen.

Die Koordinierung der Studie liegt bei den Landkreisen bzw. der Leader-Region Osterholz (Projektträger) und dem Landkreis Harburg. Eine Lenkungsgruppe von Vertretern der Landkreise, der Leader- und ILE-Regionen, der beiden IHK-Bezirke sowie des Amtes für Regionale Landesentwicklung und ein Fachbeirat mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft begleiten und steuern das Projekt, das von den Beratungsunternehmen EBP und PTV umgesetzt wird. Eine Vielzahl von regionalen Multiplikatoren und Akteuren wird über regionale Workshops und Veranstaltungen einbezogen. Durch das gemeinsame Vorgehen soll vermieden werden, dass sich in den einzelnen Regionen kleinteilige Lösungen entwickeln und so unkoordinierte Parallelentwicklungen entstehen. Es soll eine gemeinsame Basis für das weitere Handeln erarbeitet werden.

In der Studie werden die unterschiedlichen Aspekte, die mit der Marktetablierung der Elektromobilität in der Region verknüpft sind, betrachtet. Im Ergebnis wird nach einer umfassenden Analyse die perspektivische Ausrichtung zur Erschließung der Region aufgezeigt und eine umfassende Studie zum Einsatz von Elektromobilität entwickelt. Als ein zentrales Ergebnis wird ein Handlungsleitfaden mit Maßnahmenkatalog entwickelt, der es den einzelnen Regionen ermöglicht passgenaue Anschlussprojekte durchzuführen.

Die Studie umfasst im Wesentlichen die drei Arbeitspakete:

  • Bestandsanalyse (Rahmenbedingungen und Stand des regionalen Ausbaus)
  • Potenzialabschätzung (Technologische Entwicklung, Nutzungs- und Zielgruppenanalyse, Szenarien der Marktentwicklung Elektro-PKW und der resultierende Ladebedarf für die Region, Einbeziehung lokaler erneuerbarer Energie und Wertschöpfung)
  • Maßnahmenkatalog (abgestimmte Strategie, Identifikation und Selektion von Maßnahmen, die je nach Wirkungskreis einzeln oder gemeinschaftlich umgesetzt werden könnten)

Nach einer Bearbeitungszeit von knapp einem Jahr liegt zum Juni 2018 die Studie „Elektromobilität in der Region Lüneburg“ vor, die gemeinsam im Auftrag von achtzehn LEADER- und ILE-Regionen und allen elf Landkreisen aus der Region Lüneburg entstanden ist. Zentrale Botschaft der Gutachter: „Die Elektromobilität wird sich weiter entwickeln“ und dabei wird es nur geringe Unterschiede zwischen Stadt und Land geben. Die komplette Studie wie auch die Kurzfassung ist öffentlich.

Naturnahes Kanuwandern an der Luhe: Bestandsaufnahme und Maßnahmenentwicklung

Naturnahes Kanuwandern an der Luhe: Bestandsaufnahme und Maßnahmenentwicklung

 Projektträger:

Samtgemeinde Salzhausen, stellvertretend für die Stadt Winsen (Luhe) und die Samtgemeinde Amelinghausen (Kooperationsprojekt mit der Leader-Region Naturpark Lüneburger Heide)

Zeitraum:

März 2017 bis April 2018

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

4.756 Euro

Die Luhe entspringt bei Bispingen in der Naturparkregion Lüneburger Heide, verläuft dort in Bereichen der Samtgemeinden Salzhausen und Amelinghausen und mündet kurz hinter Winsen (Luhe) in die Ilmenau, bevor diese in die Elbe fließt. Die Luhe wird von Kanuten und Kajaks gut, teilweise sogar stark, besucht und hat sich im Länderdreieck zwischen Lüneburg, Hamburg und Hannover bereits etabliert. Die Luhe ist aufgrund der Fließgeschwindigkeit auch ein attraktiver Anglerfluss.

Das Ziel des Projektes ist es ein Konzept für die Luhe auszuarbeiten, dass die vorhandenen Interessen berücksichtigt. Dabei spielen verschiedene Bereiche eine große Rolle: der Naturschutz und der Lärmschutz, der Tourismus sowie die Freizeit- und Sportnutzung, die Verkehrssicherheit und auch die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung bzw. die Sensibilisierung der Nutzergruppen. Auf Grundlage einer umfangreichen Analyse unter Beteiligung der verschiedenen Akteure sollen Maßnahmen für die nachhaltige angepasste Nutzung der Luhe als Kanu- bzw. Kajakrevier entwickelt werden. Zudem werden Maßnahmen zur Sensibilisierung und Informationsvermittlung der Paddler gemeinsam erarbeitet. Es geht bei diesem Projekt nicht darum mehr Kanuten/Kajaks auf die Luhe zu bekommen, sondern die Gäste besser zu lenken und gezielt zu informieren sowie die Zielgruppe der Natur- und Umweltinteressierten besser anzusprechen.

Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen und es ist ein rund 60-seitiges Konzept mit über 70 Einzelmaßnahmen entwickelt worden. Knapp 50 Institutionen, darunter die anliegenden Gemeinden, Naturschutz- und Wasserbehörden, Kanuverleihe, unterschiedliche Vereine, wie Kanuvereine und -verbände und auch Angelvereine und -verbände und viele weitere Akteure. In Einzelgesprächen, Gesprächsrunden und einem gemeinsamen „Runden Tisch“ wurden die Maßnahmen gemeinsam entwickelt und abgestimmt.

Wassermühle Karoxbostel, Sanierung des Schweinehauses

Leader-Region - Saniertes Schweinehaus an der Wassermühle Karoxbostel

Wassermühle Karoxbostel, Sanierung des Schweinehauses

Projektträger:

Wassermühle Karoxbostel e. V.

Zeitraum:

November 2016 bis Mai 2017

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

50.000 Euro

Der letzte Eigentümer der Wassermühle Karoxbostel starb 2011 ohne direkte Erben zu hinterlassen. Es bestand die akute Gefahr, dass das gesamte Ensemble abgerissen wird. Daraufhin gründete sich ein Verein und erwarb 2012 das Gelände mit dem Ziel die Wassermühle Karoxbostel zu einem kulturellen Mittelpunkt und außerschulischen Lernstandort für alle Generationen zu entwickeln. Bereits in der letzten EU-Förderperiode wurden Teilprojekte an der Wassermühle Karoxbostel durch die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK gefördert, um dieses Ziel als einer von vielen Förderern und Sponsoren zu unterstützen.

Inzwischen ist der Verein Wassermühle Karoxbostel der größte Mühlenverein Deutschlands und wurde im Februar 2017 für die vorbildliche Restaurierung des Ensembles mit dem Landespreis für Denkmalpflege der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet.

Als wichtiges Element im Gebäude-Ensemble steht nun noch die Sanierung des ehemaligen Schweinehauses an. Um den steigenden Nutzungsinteressen gerecht zu werden und die Möglichkeit zu haben das Angebotsspektrum in den Bereichen Kultur, Natur, Umwelt und Bildung weiter auszubauen, wird der Platz im ehemaligen Schweinehaus dringend zusätzlich benötigt. Im Gebäude werden ein Gruppenraum und eine Werkstatt entstehen. Der Gruppenraum ist für kleinere Veranstaltungen und Projekte von Musikern und Kulturschaffenden geeignet. In der Werkstatt sollen alte Handwerkstechniken erlernt werden können und Kinder sowie Erwachsene die Möglichkeit haben Natur- und Umweltprojekte durchzuführen.

Das Projekt ist erfolgreich abgeschlossen wurden und die neuen Räumlichkeiten werden eifrig genutzt.

Weitere Informationen: