Einrichtung von „Notfall(treff)punkten“ in der Samtgemeinde Elbmarsch

Projektträger:

Samtgemeinde Elbmarsch

Zeitraum:

Februar 2019 bis Juni 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

10.319 Euro

Notfallpunkte oder auch Notfalltreffpunkte sind kleine Schilder zum Beispiel an Bänken, Hütten oder Pfosten, die diese Standorte kennzeichnen. Für die Kennzeichnung werden die Buchstaben der Autokenn­zeichnung, ein Kürzel für die jeweilige Kommune und eine fortlaufende dreistellige Nummer verwendet. Sollte man in Not geraten, kann beim Notruf diese Kennzeichnung angegeben werden. Die Notfallpunkte sind in der zuständigen Rettungsleitstelle hinterlegt und hilft so den Rettungsdiensten den Standort schnell zu finden.

Die Notfallpunkte helfen somit in einer Notlage damit den Standort schnell und einfach bestimmen zu können, wo ansonsten eine andere Orientierung nur schwer möglich ist. Notfallpunkte sind also beispielsweise an Wegen zu finden, wo keine Straßenschilder sind. Durch die Niedersächsischen Landesforsten bestehen bereits Notfallpunkte im Bereich des Landeswaldes, allerdings ist der überwiegende Teil der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK nicht bewaldetes Gebiet. Impulsgeber für die Ausweitung dieser Idee auf die gesamte Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK war der Seniorenbeirat des Landkreises Harburg, durch den von der Idee an sich und von positiven Erfahrungen aus anderen Regionen berichtet wurde.

Im Vordergrund steht bei der Projektidee der präventive Ansatz zu mehr körperlicher Bewegung auch außerhalb des nahen Lebensumfelds zu motivieren, insbesondere auch für ältere Menschen. Die Notfallpunkte sind dabei ein wichtiges Element, um ein Sicherheitsgefühl zu schaffen und so dazu beizutragen, dass Spaziergänge, Wanderungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sorgloser und regelmäßiger durchgeführt werden können. Dies gilt natürlich gleichermaßen auch für die Gäste in der Region. Nach der erfolgten Umsetzung der Projekte in den Gemeinden Stelle und Seevetal, werden nun weitere 19 Notfallpunkte in der Samtgemeinde Elbmarsch installiert. Neben den Notfallpunktschildern werden die Standorte auch mit Bänke ausgestattet. Die Notfallpunkte der Samtgemeinde Elbmarsch wurden parallel zu denen der Stadt Winsen (Luhe) erarbeitet und die Standorte in den angrenzenden Bereichen untereinander abgestimmt. Nun erfolgt die Umsetzung zeitgleich mit dem Projekt der Stadt Winsen (Luhe).