„Notfall(treff)punkte“ jetzt auch in der Stadt Winsen (Luhe) und ihren Ortsteilen

Projektträger:

Stadt Winsen (Luhe)

Zeitraum:

Februar 2019 bis Juni 2019

Förderung der Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK:

2.373 Euro

Die Stadt Winsen (Luhe) schließt sich den Gemeinden Stelle und Seevetal mit ihren Notfallpunkten an. Die Verwaltung hat in den letzten Monaten das von dem Seniorenbeirat des Landkreises Harburg initiierte Projekt umgesetzt. Im Vordergrund steht bei der Projektidee der präventive Ansatz zu mehr körperlicher Bewegung auch außerhalb des nahen Lebensumfelds zu motivieren, insbesondere auch für ältere Menschen. Die Notfallpunkte sind dabei ein wichtiges Element, um ein Sicherheitsgefühl zu schaffen und so dazu beizutragen, dass Spaziergänge, Wanderungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sorgloser und regelmäßiger durchgeführt werden können. Dies gilt natürlich gleichermaßen auch für die Gäste in der Region. An der Auswahl der Standorte im Winsener Stadtgebiet und in den Ortsteilen waren unter anderem die ADFC-Ortsgruppe Winsen (Luhe), der Wanderverein und der Seniorenbeirat sowie die Ortsvorsteher beteiligt.

Notfallpunkte oder auch Notfalltreffpunkte sind kleine Schilder zum Beispiel an Bänken, Hütten oder Pfosten, die diese Standorte kennzeichnen. Für die Kennzeichnung werden die Buchstaben der Autokennzeichnung, ein Kürzel für die jeweilige Kommune und eine fortlaufende dreistellige Nummer verwendet. Sollte man in Not geraten, kann beim Notruf diese Kennzeichnung angegeben werden. Die Notfallpunkte sind in der zuständigen Rettungsleitstelle hinterlegt und hilft so den Rettungsdiensten den Standort schnell zu finden.

Bürgermeister Wiese in seiner doppelten Funktion als Bürgermeister der Stadt Winsen (Luhe) und Vorsitzende der Leader-Region bedankte sich persönlich bei Ulrich Thurow, der als Mitglied des Kreisseniorenbeirats die Idee der Notfallpunkte in die Leader-Region ACHTERN-ELBE-DIEK einbrachte und von den positiven Erfahrungen aus anderen Regionen berichtete.

Die Notfallpunkte der Stadt Winsen (Luhe) wurden parallel zu denen der Samtgemeinde Elbmarsch erarbeitet und die Standorte in den angrenzenden Bereichen untereinander abgestimmt.